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Basilius der GroĂe
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Basilius von Caesarea (ÎαÏÎčλΔáżÎżÏ BasileÄ©os, Aussprache im 4. Jahrhundert: //, * um 330 in Caesarea, Kappadokien; â 1. Januar 379 ebenda) war als Asket, Bischof und Theologe eine der herausragenden Gestalten im spĂ€tantiken Christentum. So gehörte er als âNeunicĂ€nerâ zu den geistigen VĂ€tern des Glaubensbekenntnisses von NicĂ€a-Konstantinopel (381), und seine Mönchsregeln sind grundlegend fĂŒr das orthodoxe Klosterleben, mit groĂer Ausstrahlung auch auf die Ordensregeln der lateinischen Westkirche.
Aus kappadokischer Oberschichtfamilie stammend, erwarb Basilius eine umfassende Bildung und zog sich zu einem asketischen Leben auf ein Landgut der Familie in Pontus zurĂŒck. Seit 365 war Caesarea sein Lebensmittelpunkt: ZunĂ€chst stand er als Adjunkt des Bischofs Eusebius in kirchlicher Verantwortung; 370 folgte er ihm im Amt nach. Das karitative GroĂprojekt der Basilias (eine Kombination aus Krankenhaus, GĂ€stehaus und Kloster) gab Basilius RĂŒckhalt in der Bevölkerung. Kaiser Valens gewĂ€hrte ihm ungewöhnliche FreirĂ€ume, obwohl Basilius dessen homöische Kirchenpolitik ablehnte. Versuche einer Kooperation mit den Bischöfen im lateinischen Westreich scheiterten daran, dass diese sich im Streit um den Bischofsstuhl von Antiochia auf den AltnicĂ€ner Paulinus festgelegt hatten, dessen Konkurrent Meletius aber kirchenpolitisch zu den engen Partnern des Basilius zĂ€hlte.
Basilius war schon bald nach seinem Tod als Basilius der GroĂe bekannt. Er, sein Bruder Gregor von Nyssa und ihr gemeinsamer Freund Gregor von Nazianz werden als âdie drei kappadokischen KirchenvĂ€terâ bezeichnet. Zusammen mit Gregor von Nazianz und Johannes Chrysostomos wird Basilius in der Orthodoxie seit etwa 1100 als einer der heiligen drei Hierarchen verehrt. Papst Pius V. erklĂ€rte ihn 1568 zum Kirchenlehrer der Römisch-katholischen Kirche.
Contents
âą Leben
âą Familie
âą Werk
âą Sozialethik
âą Nachwirkung
âą Literatur
âą Lexika
âą Monografien
âą Artikel
âą Weblinks
âą Anmerkungen
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Leben
Aus dem Leben des Basilius sind viele Einzelheiten bekannt. Die wichtigsten Quellen sind seine ĂŒber 300 Briefecite-ref-1[1] und die GedĂ€chtnisrede, welche Gregor von Nazianz seinem verstorbenen Freund hielt. Weitere Informationen finden sich in zwei Schriften seines jĂŒngeren Bruders Gregor von Nyssa: dem Encomium in Basilium fratrem und der Vita Macrinae. Dagegen ist die Vita S. Basilii, fĂ€lschlich Amphilochius von Ikonium zugeschrieben, erst im 8. Jahrhundert verfasst worden und historisch wertlos.cite-ref-2[2]
Familie
Basiliusâ Familie besaĂ groĂe LĂ€ndereien in Bithynia et Pontus, Cappadocia und Kleinarmenien. Ob sie zum senatorischen Adel gehörte, ist unsicher.cite-ref-3[3] Die GroĂeltern vĂ€terlicherseits zogen sich wĂ€hrend der Christenverfolgung unter Maximinus Daia (310â313) fĂŒr mehrere Jahre in ein abgelegenes Waldgebiet in Pontus zurĂŒck, wo sie ein einfaches Leben fĂŒhrten. Sowohl Basilius als auch sein Bruder Gregor idealisierten diese Jahre im Wald: wenn nötig, sollte ein Christ Bildung, Karriere, Politik hinter sich lassen.cite-ref-4[4] Die Eltern Basilius und Emmelia hatten insgesamt neun Kinder,cite-ref-5[5] von denen fĂŒnf namentlich bekannt sind: Makrina, Basilius, Gregor, Naukratios und Petrus. Basilius, Gregor und Naukratios wurden durch Rhetorik- und Philosophiestudium darauf vorbereitet, so wie ihr Vater spĂ€ter als Rhetor und Anwalt tĂ€tig zu sein.cite-ref-6[6]
Wie es im 4. Jahrhundert ĂŒblich war, wurde Basilius nicht als Kleinkind getauft, sondern die Taufe aufgeschoben. Er verbrachte seine Kindheit auf einem Landgut der Familie in der NĂ€he von Neocaesarea.cite-ref-7[7] Makrina die Ăltere, Basiliusâ GroĂmutter vĂ€terlicherseits, war eine SchĂŒlerin des Gregorios Thaumaturgos und vermittelte dem Jungen erste Kenntnisse der Bibel (die in der Art des Origenes interpretiert wurde) und der kirchlichen Tradition.cite-ref-tre302-8-0[8]cite-ref-9[9] Der allerdings stilisierten Darstellung der Vita Macrinae zufolge nahm Basiliusâ Ă€ltere Schwester Makrina ihn bei der Hand und stellte frĂŒh die Weichen fĂŒr seine asketische Frömmigkeit.cite-ref-10[10] Basilius erwĂ€hnte die Schwester in seinen Schriften nie.cite-ref-11[11]
Philip Rousseau sieht bei Basilius eine zeittypische Problematik: Christ war er schon in dritter Generation. Wenn er eine ernste persönliche Entscheidung fĂŒr das Christentum treffen wollte, dann war auĂer der Taufe noch mehr gefordert, zum Beispiel ein Leben als Asket.cite-ref-12[12] Bei Basilius bleibt aber unklar, ob es ein Bekehrungserlebnis und eine Lebenswende gab oder eher ein kontinuierliches Fortschreiten im Glauben von Kindesbeinen an. Er beschrieb in Epistula 223 nĂ€mlich beides. Als Bischof wurde er von seinen Gegnern dafĂŒr kritisiert, theologische Neuerungen zu vertreten. Da hatte er Grund, KontinuitĂ€ten zu betonen: eine familiĂ€r vermittelte Gregorios-Thaumaturgos- und Origenes-Tradition.cite-ref-13[13]
Studienjahre in Athen
Sein Vater unterrichtete Basilius persönlich âin den AnfangsgrĂŒnden der klassischen Ăberlieferung und der hellenistischen Wissenschaften.âcite-ref-tre302-8-1[8] Um 346 starb er. Basilius ging nun zum Studium nach Caesarea in Kappadozien. Etwa 348/49 wechselte er nach Konstantinopel, wo er bei dem Rhetor Libanios Unterricht nahm. Spuren dieses Unterrichts erkennt man in Basiliusâ spĂ€teren Prosareden und Briefen.cite-ref-tre302-8-2[8] Im folgenden Jahr setzte er seine Studien in Athen fort. Dort blieb er bis 355 und hörte Himerios und den hochbetagten christlichen Rhetor und Asketen Prohaeresios.cite-ref-14[14] Die Athener Studenten waren in rivalisierende Gruppen geteilt, die jeweils einem Lehrer anhingen. Basilius erlebte diese Studententumulte intensiv mit und missbilligte sie. Im Jahr 355 studierte der spĂ€tere Kaiser Julian in Athen. Ob das fĂŒr Basilius wichtig war, ist allerdings nicht dokumentiert.cite-ref-15[15] Die Athener Zeit vermittelte Basilius eine enzyklopĂ€dische Allgemeinbildung, die er spĂ€ter selbst als Bildungsideal vertrat: auĂer Rhetorik auch Philosophie (Neuplatonismus), Arithmetik, Geometrie und etwas Medizin.cite-ref-16[16] Er freundete sich mit Gregor von Nazianz an.cite-ref-tre302-8-3[8] WĂ€hrend Gregor sich ĂŒber das Athener Studium begeistert Ă€uĂerte, ĂŒberwog bei Basilius Distanzierung und Ablehnung.cite-ref-17[17]
355 kehrte Basilius in seine Heimatstadt Caesarea zurĂŒck und war dort rund ein Jahr als Rhetoriklehrer tĂ€tig. Zu den SchĂŒlern gehörte auch sein jĂŒngerer Bruder Gregor von Nyssa, der kritisch bemerkte, Basilius sei von seinen eigenen rhetorischen FĂ€higkeiten sehr eingenommen gewesen.cite-ref-18[18]
Asketische Experimente in Annisa
Etwa 356 schloss sich Basilius dem âPhilosophenâ (= Asketen) Eustathius von Sebaste an. Den Kontakt hatte wahrscheinlich seine Schwester Makrina hergestellt, indem sie ihn wĂ€hrend der Athener Jahre ĂŒber den steigenden Ruhm des Eustathius in asketischen Kreisen in Pontus auf dem Laufenden hielt.cite-ref-19[19] Basilius bereiste mit ihm die Zentren des christlichen Mönchtums: Koilesyrien, Mesopotamien, PalĂ€stina und Ăgypten.cite-ref-fedwickchronology6-20-0[20] Dabei ging es anscheinend weniger um Studium des jeweiligen Asketenlebens, als darum, seinem Mentor Eustathius nahe zu sein. Dieser verband als Bischof kirchliche Verpflichtungen und eine persönliche asketische LebensfĂŒhrung. Das scheint Basilius angesprochen zu haben. SpĂ€ter, als Eustathius aus Basiliusâ Sicht hĂ€retische Neigungen zeigte, tendierte Basilius dazu, den Einfluss, den jener in jungen Jahren auf ihn hatte, geringer darzustellen.cite-ref-21[21]
Unterdessen hatten sich Mutter und Geschwister zu einem gemeinsamen religiösen Leben auf eines ihrer LandgĂŒter in Pontus zurĂŒckgezogen. Eine solche âAskese im familiĂ€ren Umfeldâ lag fĂŒr Angehörige der christlichen Oberschicht im Trend. Das traditionelle römische Ideal eines Lebens in ZurĂŒckgezogenheit und gelehrter MuĂe (otium) wurde nun christlich neu interpretiert. Es konnte unterschiedlich gelebt werden, nicht unbedingt als radikaler Bruch mit der Welt.cite-ref-22[22]
Das Landgut Annisa nahe Neocaesarea, auf dem Basiliusâ Familie lebte, wird mit Uluköy (Kreis TaĆova, Provinz Amasya) identifiziert. Das heutige Dorf liegt nahe dem Zusammenfluss von YeĆilırmak (= Iris) und Kelkit Ăayı (= Lykos) in einer fruchtbaren, fĂŒr die Landwirtschaft optimalen Gegend.cite-ref-23[23] Emmelia, Makrina und Petrus lebten in Annisa mit ihren Sklavinnen und Leibeigenen, die sie als GefĂ€hrten behandelten, ein einfaches Leben und widmeten sich dem regelmĂ€Ăigen Psalmengebet. Eustathius war ein hĂ€ufiger Gast. Naukratios hatte sich etwas abseits davon mit einem Diener eine Einsiedelei eingerichtet, in der sie einige hilfsbedĂŒrftige alte MĂ€nner pflegten. AuĂerdem ging Naukratios der Jagd nach und versorgte damit auch die KĂŒche der FamilienkommunitĂ€t. Bei einem Jagdunfall starb er.cite-ref-24[24]
Mit gröĂerem zeitlichem Abstand schrieben die kirchlichen Historiker Sokrates Scholastikos und Sozomenos, Basilius habe mehrere Asketengemeinschaften gegrĂŒndet. Aus Basiliusâ Briefwechsel ergibt sich ein anderes Bild. Demnach zog Basilius nach der RĂŒckkehr von seiner Reise und kurzem Aufenthalt in Caesarea (wo er im Jahr 357 durch Bischof Dianius die Taufe empfingcite-ref-fedwickchronology6-20-1[20]) ebenfalls nach Annisa. Dort hielt er aber Distanz zu der von seiner Ă€lteren Schwester Makrina geleiteten FamilienkommunitĂ€t â er lieĂ sich auf der anderen Seite des Flusses nieder.cite-ref-25[25] Er lud seinen Studienfreund Gregor von Nazianz ein, das asketische Leben mit ihm zu teilen. Epistula 14cite-ref-26[26] ist eine auch als idyllische Landschaftsbeschreibung interessante Werbeschrift an den Freund, Epistula 2cite-ref-27[27] (zeitlich spĂ€ter) ist das erste asketische Programm des Basilius. Er stellte es unter das Bibelwort Mt 16,24 . RĂŒckzug aus der Welt heiĂt hier vor allem Verzicht auf das eheliche Leben, das alle möglichen Sorgen und Beschwerden mit sich bringe. Wer dem entsage, habe Zeit fĂŒr das Bibelstudium, in dem er Vorbilder des christlichen Asketen findet: Josef (Keuschheit), Ijob (Gleichmut), Mose (Eifer), David (Sanftmut). Zerzaustes Haar, schĂ€bige Kleidung, eine Mahlzeit pro Tag und Schlaf nur bis Mitternacht runden das asketische Programm des jungen Basilius ab.cite-ref-28[28] Seine Quellen sind weniger die Bibel als die kynische Tradition (Bindungs- und BedĂŒrfnislosigkeit, Autarkie), die Stoa (BeschrĂ€nkung auf das Notwendige) und der Neuplatonismus (Streben nach innerer Ruhe).cite-ref-29[29]
Es gibt drei Antwortbriefe Gregors, zwei eher amĂŒsiert, der dritte ernsthaft interessiert. Gregor hatte allerdings andere LebensplĂ€ne. Sein Vater war Bischof von Nazianz und brauchte ihn als UnterstĂŒtzung im Alter. Sein Aufenthalt in Annisa bei seinem Freund war eine biografische Zwischenstation vor der Priesterweihe.cite-ref-30[30] Andeutungen in Gregors Briefen ist zu entnehmen, dass andere Asketen in der Region lebten, Basilius mit ihnen in Kontakt stand und von diesen als AutoritĂ€t anerkannt wurde. Abgesehen von Gregor lud Basilius aber niemanden direkt ein, mit ihm zusammen zu wohnen.cite-ref-31[31] Epistula 3 lĂ€sst erkennen, dass Basiliusâ Haushalt Dienerinnen und Diener beschĂ€ftigte und wohl auch wertvolles Inventar besaĂ.cite-ref-32[32] WĂ€hrend ihrer gemeinsamen Zeit in Annisa, im Verlauf des Jahres 358, stellten Basilius und Gregor die Philokalia zusammen, eine BlĂŒtenlese von Texten des Origenes.cite-ref-fedwickchronology6-20-2[20]
Christologische Streitigkeiten
Das Erste Konzil von NicÀa (325) hatte den Arianismus verurteilt. Heftige Auseinandersetzungen um das Wesen (die Ousia) des Logos (Jesus Christus als Sohn Gottes) prÀgten die folgenden Jahrzehnte. Um 350 hatten sich vereinfacht dargestellt vier Positionen herausgebildet:cite-ref-33[33]
| Homousianer (= AltnicÀner) | Homöusianer | Homöer | Anhomöer (= Neuarianer) |
|---|---|---|---|
| Athanasius von Alexandria | Basilius von Ancyra , Eustathius von Sebaste | Acacius von Caesarea | Aëtios von Antiochia , Eunomius |
| âDer Logos ist dem Vater wesensgleich ( áœÎŒÎżÎżÏÏÎčÎżÏ homoĂșsios )â â genau so, wie es in NicĂ€a formuliert worden war: er ist âaus dem Wesen des Vatersâ. Man muss das nur richtig interpretieren. | âDer Logos ist dem Vater gleich im Wesen ( áœ
ÎŒÎżÎčÎżÏ ÎșαÏâ ÎżáœÏÎŻÎ±Îœ hĂłmoios katâ ousĂan )â. Der Sache nach ist NicĂ€a zuzustimmen, aber die Formulierung homoĂșsios sollte vermieden werden. | âDer Logos ist dem Vater gleich in allem ( áœ
ÎŒÎżÎčÎżÏ ÎșαÏᜰ ÏÎŹÎœÏα hĂłmoios katĂ pĂĄnta ), wie es in der Heiligen Schrift stehtâ â man sollte eine biblische Sprache wĂ€hlen und die philosophischen Begriffe vermeiden. | âDer Logos ist dem Vater ganz ungleichâ: Wenn Ungewordenheit Gottes Wesen ausmacht, kann der Logos nicht Gott sein. Das ist aus sprachphilosophischen GrĂŒnden zwingend. |
Im griechischsprachigen Osten des Reichs waren AltnicĂ€ner und Neuarianer kleine Minderheiten. Homöusianer und Homöer hofften beide darauf, den Kaiser fĂŒr die eigene Position gewinnen zu können. Kaiser Constantius II., der seit 353 Alleinherrscher war, versuchte zunĂ€chst, den kirchlichen Streit zu befrieden, und als das nicht gelang, ihn zu unterdrĂŒcken. Auf der Synode in Konstantinopel (Januar 360) wurde der philosophische Fachbegriff Hypostase, der seit Origenes mit schillernder Bedeutung in die Theologie eingezogen war,cite-ref-34[34] dort verboten und die Position der Homöer zum Reichsdogma erklĂ€rt. Das blieb formell bis 381 gĂŒltig. Die Homöer waren fortan die kaiserliche Hofpartei. Mit ihrem Selbstverzicht auf Philosophie konnten Homöer den Argumenten der Anhomöer allerdings wenig entgegensetzen.cite-ref-35[35] Die vagen homöischen Formulierungen waren fĂŒr Neuarianer zustimmungsfĂ€hig: Eine Harmonie von Vater und Sohn im Wollen und Wirken war ihnen auch wichtig. Wenn man das als âGleichheitâ bezeichnen wollte, gab es kein Problem. Neuarianer konnten das Reichsdogma mit dem inneren Vorbehalt unterschreiben, dass âgleich in allem, wie es in der Heiligen Schrift stehtâ keine Aussage ĂŒber die Ousia sei.cite-ref-36[36] An sich war die homöische Position ein Kompromiss zugunsten des innerkirchlichen Friedens, der aber durch den staatlichen Druck, mit dem er verbindlich gemacht werden sollte, seine GlaubwĂŒrdigkeit verlor.cite-ref-37[37]
Basilius nahm an der Synode in Konstantinopel Anfang 360 als Zuhörer teil;cite-ref-38[38] er stand im Rang eines Lektorscite-ref-39[39] und gehörte zum Gefolge der homöusianischen WortfĂŒhrer Basilius von Ancyra und Eustathius von Sebaste. Sich hier einzuordnen, entsprach seiner frĂŒhen PrĂ€gung durch die Theologie des Origenes. Das homöische Reichsdogma, das sein eigener Bischof Dianius unterschrieb, lehnte er ab, ebenso die Positionen der Anhomöer, deren WortfĂŒhrer Eunomius er in Konstantinopel kennenlernte.cite-ref-40[40] Die Homöusianer erlitten in Konstantinopel eine Niederlage, ihre AnfĂŒhrer verloren ihre Bischofssitze. Basilius zog sich wieder in sein asketisches Refugium in Annisa zurĂŒck.cite-ref-41[41]
In der Regierungszeit des Kaisers Julian (6. November 361 bis 26. Juni 363) wurde das Christentum vorĂŒbergehend aus seiner privilegierten Position als kaiserlich geförderter Religion verdrĂ€ngt; Julian unterstĂŒtzte die traditionellen Kulte. FĂŒr den innerkirchlichen Streit wirkten die wenigen Jahre der Herrschaft Julians wie ein Katalysator. Die Anhomöer, die nicht lĂ€nger repressiven MaĂnahmen ausgesetzt waren, begannen eigene kirchliche Strukturen auszubilden. Das Lager der Homöusianer erhielt personell erheblichen Zulauf von bisher homöischen Bischöfen, die sich von der Kompromissformel des Reichsdogmas nichts mehr versprachen. Diese Gruppe war inhomogen und auf der Suche nach einer gemeinsamen theologischen Basis. Mit dem Tomus ad Antiochenos (362) hatte Athanasius als WortfĂŒhrer der Homousianer InterpretationsspielrĂ€ume des Textes von NicĂ€a aufgezeigt und damit den Homöusianern ein GesprĂ€chsangebot gemacht. Auf der Synode von Antiochia 363 entschieden sich die sogenannten âRechtshomöusianerâ fĂŒr das Bekenntnis von NicĂ€a, interpretiert durch die Formel âDer Logos ist dem Vater gleich im Wesen (hĂłmoios katâ ousĂan).âcite-ref-42[42] Zu dieser Gruppe stieĂ auch Basilius.
Im Sommer 363 reiste Basilius nach Caesarea, weil sein Bischof Dianius im Sterben lag. Es kam zu einer Aussöhnung zwischen beiden. Basilius scheint erwartet zu haben, dass man ihn zu Dianiusâ Nachfolger wĂ€hlen wĂŒrde.cite-ref-43[43] Stattdessen wurde Eusebius, ein noch ungetaufter Neubekehrter, zum Bischof gewĂ€hlt. Er war Mitglied des Stadtrats von Caesarea (curialis). Die Bischöfe, die Eusebius wĂ€hlten, erklĂ€rten spĂ€ter, sie seien von Bewaffneten dazu gedrĂ€ngt worden. Dabei handelte es sich entweder um fabricenses (Arbeiter in der örtlichen Waffenfabrik, die zugleich Soldaten waren) oder um militĂ€rische Einheiten, die den Kaiser bei seiner Reise durch Kleinasien begleiteten.cite-ref-44[44] Kurz darauf traf Kaiser Julian selbst in Caesarea ein. Klagen gegen die Bischofswahl wurden ihm vorgetragen, und er forderte die Absetzung des Eusebius und Neuwahl. Dann zerstörten Sympathisanten des Eusebius, angefĂŒhrt unter anderem von dem Priester Eupsychius, den letzten in Caesarea noch bestehenden Tempel, ein Heiligtum der Tyche.cite-ref-45[45] Julian lieĂ einige AnfĂŒhrer hinrichten. Eine Bischofsneuwahl war fĂŒr die innerkirchlichen Kritiker des Eusebius nun keine Option mehr. Basilius setzte sich spĂ€ter fĂŒr die Feier eines Eupsychius-Gedenktags ein.cite-ref-46[46] In der Ruine wurde ein Martyrion fĂŒr die hingerichteten christlichen Tempelzerstörer gebaut.cite-ref-47[47]
In diese Phase datieren Basiliusâ erste eigenstĂ€ndige christologische Ăberlegungen. Er erweiterte die homöusianische Formel âDer Logos ist dem Vater gleich im Wesen (hĂłmoios katâ ousĂan)â durch die ZufĂŒgung von áŒÏαÏαλλΏÎșÏÎżÏ aparallĂĄktos âunwandelbarâ. Genau das sei in NicĂ€a mit dem Begriff âwesensgleichâ (homoĂșsios) gemeint gewesen, den er selbst zu bevorzugen begann.cite-ref-50[50] Seine erste groĂe theologische Schrift, Adversus Eunomium, ist eine Widerlegung der Anhomöer. Es handelt sich wohl um ein Auftragswerk, mit dem Eustathius von Sebaste Basilius als versierten Rhetor betraute. Als Programmschrift sollte dieser Text die Homöusianer auf der Synode von Lampsakus (Herbst 364) zusammenschlieĂen und gegen die Religionspolitik des neuen Kaisers Valens mobilisieren.cite-ref-51[51] Das sprachphilosophische Argument des Eunomius lautete: Da die Gottheit eine ist, mĂŒssen alle Namen, die man ihr gibt, gleichbedeutend sein. Basilius setzte dagegen: Das Wesen von etwas (nicht nur der Gottheit, sondern generell) ist nicht erkennbar. Namen können dieses Wesen auch nicht mitteilen; sie rufen bei denen, die sie verwenden, geistige Vorstellungen auf. Alle Namen, die der Gottheit gegeben werden, tragen entsprechend ihrer besonderen Bedeutung etwas zur Gotteserkenntnis bei, die aber fĂŒr Menschen immer unvollkommen bleiben muss.cite-ref-52[52]
In Verantwortung fĂŒr die Kirche von Caesarea
Im Jahr 365 rief Bischof Eusebius Basilius nach Caesarea zurĂŒck. Diese Stadt war von nun an der Lebensmittelpunkt des Basilius. In Caesarea und auch im lĂ€ndlichen Kappadokien herrschten im 4. Jahrhundert volkskirchliche VerhĂ€ltnisse. Als Kultur- und Bildungsmacht blieb die griechisch-römische Religion sehr prĂ€sent. Die wenigen AnhĂ€nger paganer Kulte gehörten meist den Eliten oder geschlossenen ethnischen Gruppen an.cite-ref-53[53] Das antike Caesarea (etwas sĂŒdlich des modernen Kayseri) lag verkehrsmĂ€Ăig ĂŒberaus gĂŒnstig am Kreuzungspunkt wichtiger StraĂen durch Kleinasien. Wer von Konstantinopel aus nach Armenien oder Syrien reiste, machte deshalb in Caesarea Station â seien es römische Soldaten oder der Kaiser mit seiner Entourage. Was der Bischof von Caesarea tat, wurde daher reichspolitisch wahrgenommen.cite-ref-54[54] Der âkirchlich kaum versierte und theologisch ungebildeteâ Bischof Eusebius war seinem Amt nicht gewachsen. Er ernannte Basilius zu seinem Assistenten (Adjunkt) und ĂŒberlieĂ ihm faktisch die Leitung des Bistums Caesarea.cite-ref-55[55]
Seit 364 regierte Kaiser Valens. In seiner Kirchenpolitik lassen sich drei Phasen unterscheiden: Gleich nach Regierungsantritt intervenierte er stark zugunsten der Homöer, weniger weil er selbst (ebenso wie sein Bruder, der Westkaiser Valentinian I.) in einem homöischen Umfeld aufgewachsen war und hauptsĂ€chlich, weil er sich davon Frieden und Eintracht in der Kirche versprach. Von 366 bis 373 beschrĂ€nkte er sich auf BegĂŒnstigung der Homöer und milden Druck auf Andersgesinnte. Ab 373 verfolgte er das Ziel einer homöischen Reichskirche wieder mit allem Nachdruck.cite-ref-56[56]
Hungersnot in Kappadokien
In Kappadokien gab es im FrĂŒhsommer 369 eine schwere Hungersnot.cite-ref-57[57] Tief im Inneren Kleinasiens gelegen, fehlte die Möglichkeit, auf dem Seeweg Nahrungsmittel in die Region heranzufĂŒhren. Die Notlage bot Basilius ein Aufgabenfeld, in dem er seine Vorstellungen von christlicher NĂ€chstenliebe verwirklichen konnte. Die wichtigste Quelle ist die GedĂ€chtnisrede des Gregor von Nazianz. Basilius Ă€uĂerte sich in seinen Schriften nur beilĂ€ufig zu diesem Thema, doch werden drei Predigten in die Zeit der Hungersnot datiert.cite-ref-58[58]
Gregor zufolge nutzte Basilius seinen Einfluss, um die Vorratskammern der Reichen zu öffnen und schuf eine Anlaufstation fĂŒr die Hungernden. Er setzte sein eigenes Personal ein, um aus den gespendeten Lebensmitteln einfache Mahlzeiten (kesselweise Erbsensuppe und gepökeltes Fleisch) zubereiten zu lassen und kĂŒmmerte sich um eine gerechte Verteilung.cite-ref-59[59] Basiliusâ SuppenkĂŒche verköstigte nicht nur Gemeindeglieder und Einheimische, sondern ebenso neu zugezogene Fremde, AnhĂ€nger paganer Kulte und Juden.cite-ref-60[60]
Rousseau erwĂ€gt, dass Basilius nach den Erfahrungen mit einer ad-hoc-SuppenkĂŒche plante, ein stĂ€ndiges Hilfsangebot fĂŒr Arme und Kranke zu schaffen. Die Basileias (siehe unten) sei durch die Hungersnot angeregt, aber ihr Aufbau habe mehrere Jahre benötigt.cite-ref-61[61]
Ein karitatives GroĂprojekt: die Basilias
Basilius lieĂ vor den Toren von Caesarea eine Siedlung neu anlegen, die verschiedene Funktionen vereinte. Sie war eine ganze âneue Stadtâ, wie Gregor von Nazianz formulierte:cite-ref-62[62] Krankenhaus, Herberge fĂŒr Reisende und Kloster zugleich, im Zentrum eine Kirche; angegliedert waren BĂ€der und WerkstĂ€tten. Bekannt unter dem Namen Basilias,cite-ref-63[63] wurde diese karitative Siedlung bereits von den Zeitgenossen als innovativ und vorbildhaft wahrgenommen. ArchĂ€ologische Befunde gibt es von dieser Anlage, die bis ins 5. Jahrhundert bestand, nicht.cite-ref-64[64] Ob die Basilias vor oder nach Basiliusâ Ernennung zum Bischof neu geschaffen wurde, ist umstritten und hĂ€ngt von der Datierung von Epistula 94 ab, einem Brief, in dem Basilius das Projekt gegenĂŒber Elias, dem Statthalter der Provinz Kappadozien, darstellte. Mit Andreas MĂŒller wird im Folgenden eine GrĂŒndung vor 370 angenommen.cite-ref-65[65]
MĂŒller nimmt an, dass Basilius bei seiner Bildungsreise durch frĂŒhchristliche Mönchslandschaften (um 356) in Ăgypten die GroĂklöster des Pachomios kennenlernte, die mit ihren Einrichtungen fĂŒr Arme, Kranke und Reisende Vorbild fĂŒr seine NeugrĂŒndung in Caesarea gewesen seien. Auch wenn er nicht persönlich in der Thebais Gast in einem dieser Klöster war, wurden sie ihm wahrscheinlich wĂ€hrend des Ăgyptenbesuchs beschrieben. Die pachomianischen Klöster mit ihren separaten Krankenabteilungen und GĂ€stehĂ€usern hatten ihrerseits Vorbilder in der römischen MilitĂ€rarchitektur. Da Pachomios selbst frĂŒher Soldat gewesen war, lag es fĂŒr ihn nahe, GroĂklöster fĂŒr mehrere hundert Mönche wie MilitĂ€rlager zu organisieren. Solche Lager hatten eine separate Krankenabteilung (valetudinarium), die auch archĂ€ologisch bekannt ist: meist um einen Innenhof gruppiert, gab es KrankensĂ€le, BĂ€der und wohl auch einen Operationssaal. LagerĂ€rzte und Pfleger waren fĂŒr die Patienten (ausschlieĂlich LegionĂ€re) zustĂ€ndig. Insbesondere die leitenden Ărzte fĂŒhrten dort auch Weihehandlungen fĂŒr griechisch-römische Gottheiten durch, die im MilitĂ€r besonders verehrt wurden.cite-ref-66[66] Hier findet sich eine Kombination therapeutischer und kultischer Handlungen, die dann, christlich verstanden, die Basilias kennzeichnete.
Basilius vereinte unterschiedliche Hilfseinrichtungen zu einem Gesamtunternehmen und gab ihm ein theologisches Programm. Mt 25,35-40 war dafĂŒr ein SchlĂŒsseltext. âEine Mischanstalt, wie sie Basileios durch die Pachomianer kennen lernen konnte, bot die Möglichkeit, Christus zugleich in jedem Armen, Fremden und Kranken zu begegnen.âcite-ref-67[67] Da allen Menschen von Natur aus die gleiche WĂŒrde zukomme, wandte sich Basilius gegen den Ausschluss der Leprösen aus der stĂ€dtischen Gesellschaft â Gregor von Nazianz zufolge kĂŒsste er sogar Leprakranke.cite-ref-68[68] Krankheit sei âheiligâ, Gesundheit âtörichtâ; Armut sei âweiseâ und Reichtum âungerecht.âcite-ref-69[69]
WĂ€hrend die Ă€gyptischen GroĂklöster strikt von der Welt getrennt waren, befand sich die Basilias zwar vor den Stadttoren, insofern also separiert, aber leicht zugĂ€nglich. Das löste Widerstand aus, den MĂŒller in der christlichen, aber nicht asketisch interessierten stĂ€dtischen Oberschicht identifiziert. Die Kombination eines asketisch-biblischen Ideals mit einer kirchlich geleiteten GroĂinstitution in der eigenen Nachbarschaft sei fĂŒr diese Christen provozierend gewesen.cite-ref-70[70]
FĂŒr den Betrieb der Basilias wurden die Asketen, die in Caesarea und Umgebung lebten, sozusagen dienstverpflichtet.cite-ref-71[71] Oft wird vermutet, dass Basilius sein erhebliches eigenes bzw. familiĂ€res Vermögen und das Kirchenvermögen zur Finanzierung der Basilias nutzte.cite-ref-72[72] Die Finanzierung wurde nach MĂŒller aber âzumindest punktuell von den gesellschaftlichen VerantwortungstrĂ€gernâ ĂŒbernommen. Zum einen zog Basilius reiche Christen dafĂŒr heran, die regelmĂ€Ăige Zahlungen leisten sollten. Zum anderen beantragte er fĂŒr sein GroĂprojekt Steuerbefreiung und staatliche UnterstĂŒtzung.cite-ref-73[73]
Nach Angaben des Basilius gab es in dem karitativen GebĂ€udekomplex der Basilias auch eine Wohnung fĂŒr den Vorsteher (ÎșÎżÏÏ
ÏαáżÎżÏ koryphaÄ©os), die âeines freien Mannes wĂŒrdigâ gewesen sei. Angesichts des bekannt einfachen Lebensstils des Basilius ist in der Forschung umstritten, ob Basilius mit diesem koryphaÄ©os sich selbst meinte, d. h. ein reprĂ€sentatives GebĂ€ude in der Basilias bewohnte. Das könnte fĂŒr ihn wegen seiner Amtspflichten, darunter Kontakte mit hohen Staatsbeamten, sinnvoll gewesen sein.cite-ref-74[74]
Wahl zum Bischof
Im Herbst 370 wurde Basilius etwa vierzigjĂ€hrig zum neuen Bischof von Caesarea gewĂ€hlt. Die Wahl wurde mit Hilfe auswĂ€rtiger Bischöfe durchgesetzt, wobei Gregor von Nazianz der Ăltere (der Vater von Basiliusâ gleichnamigem Studienfreund) eine fĂŒhrende Rolle hatte. Gegner der Bischofswahl waren der kaiserliche Statthalter sowie stĂ€dtische Notabeln und einige Kleriker aus der Umgebung.cite-ref-75[75] Basilius hatte nun eine einflussreiche Position, da er als Bischof von Caesarea auch Metropolit der ganzen Provinz Cappadocia war. Caesarea war auĂerdem der wichtigste Bischofssitz in der Diözese Pontus, einer kirchlichen GroĂregion, die Bithynien, Paphlagonien, Helenopontus und Pontus Polemoniacus, Galatien, Kappadokien und Armenia minor umfasste.cite-ref-76[76] Er war nun Vorgesetzter ĂŒber 50 Landbischofe (chorepiskopoi). Ernst Kirsten kommentiert: âDiese Magnaten [= der kappadokische Landadel, dem Basilius angehörte] haben auch als Bischöfe noch ein Gefolge und legen Wert auf ihren Rang.âcite-ref-cappadocia887-77-0[77]
Kirchenorganisation
Die römische Provinz Cappadocia wurde von Kaiser Valens um 371 geteilt: in Cappadocia prima mit der Hauptstadt Caesarea und Cappadocia secunda mit der Hauptstadt Tyana. Die kirchliche Organisation passte sich dem an.cite-ref-78[78] Bischof Anthimus von Tyana beanspruchte 372 fĂŒr sich ebenfalls den Rang eines Metropoliten. Basiliusâ Metropolitansprengel verkleinerte sich dadurch erheblich. Der Verlust kirchlicher Besitzungen im Taurusgebirge drohte. Basilius reagierte, indem er seinen Freund Gregor von Nazianz zum Bischof von Sasima (Hasanköy) weihte, einer Ortschaft, die zu Cappadocia Secunda gehörte. AuĂerdem vermehrte er die Zahl der Landbischöfe in Cappadocia prima; unter anderem verlieh er seinem Bruder Gregor von Nyssa dieses Amt.cite-ref-79[79] Die vielen Landbischöfe wurden zum Kennzeichen von Cappadocia prima und Armenia minor; sie zeigten auch als Teilnehmer von Synoden fortan PrĂ€senz.cite-ref-cappadocia887-77-1[77] Indem er Landbischöfe in Dörfern einsetzte, wurden diese von der Provinzialverwaltung bislang nicht berĂŒcksichtigten Siedlungen kirchlicherseits aufgewertet. Freund und Bruder strĂ€ubten sich gleichermaĂen gegen ein Bischofsamt auf dem Dorf.cite-ref-80[80]
AmtsfĂŒhrung
Basilius stand in einem ausgedehnten Briefwechsel mit Spitzenbeamten der kaiserlichen Verwaltung. Dieses Netzwerk verdankte er der Bedeutung des Amtes als Bischof von Caesarea und Metropolit von Cappadocia prima ebenso wie seiner Herkunft aus kappadokischer Oberschicht. Er nutzte seine Einflussmöglichkeiten oft, indem er als Patron die Interessen notleidender Einzelpersonen oder Gemeinden gegenĂŒber dem Staat vertrat. Damit formte er das Idealbild eines Bischofs in der spĂ€tantiken Reichskirche.cite-ref-81[81] Wie es in der spĂ€tantiken Gesellschaft ĂŒblich war, protegierte er Familienmitglieder, Freunde und Beamte, die in Schwierigkeiten waren. Er setzte sich aber auch fĂŒr Arme und Sklaven ein. Das war sehr ungewöhnlich.cite-ref-82[82]
Welches VerstĂ€ndnis des Bischofsamtes er selbst hatte, geht aus seinem rĂŒhmenden Nachruf auf Musonius von Neocaesarea hervor. Dieser sei âeine StĂŒtze des Vaterlandes, eine Zierde der Gemeinden, eine SĂ€ule und Grundfeste der Wahrheit, ein Pfeiler des christlichen Glaubens, ein Schirm den Seinigen âŠ, unbesieglich seinen Feinden, ein HĂŒter vĂ€terlicher Sitten, ein Feind von Neuerungen, der in sich selbst die altehrwĂŒrdige Gestalt der Kirche verkörperte und gleichsam nach dem altehrwĂŒrdigen Zustand wie nach einem heiligen Bilde die Form der ihm anvertrauten Gemeinde gestaltete, so daĂ seine Zeitgenossen mit denen zu leben schienen, die vor mehr als zwei Jahrhunderten die Welt wie Sterne erhellten.âcite-ref-83[83]
Kaiserbesuche in Caesarea
Sowohl Gregor von Nazianz als auch Gregor von Nyssa berichten von kaiserlichen Besuchen in Caesarea, bei der sich Valens von Basiliusâ AmtsfĂŒhrung beeindruckt zeigte. Beide Berichte lassen sich allerdings nicht miteinander harmonisieren.
Gregor von Nazianz beschreibt folgende dramatische Szene: Der PrĂ€torianerprĂ€fekt Modestus drĂ€ngte Basilius, das homöische Reichsdogma anzunehmen, andernfalls drohe ihm GĂŒterentziehung, Verbannung, Marter und Tod. Basilius antwortete: âSonst nichts? Von all diesen trifft mich nicht eines. Wer nichts besitzt, dessen GĂŒter können nicht eingezogen werden, auĂer du verlangst meine zerlumpten Kleider und die wenigen BĂŒcher, die ich besitze. Verbannung kenne ich nicht, denn ich bin ĂŒberall auf Gottes weiter Erde zu Hause. Marter kann mir nichts antun, da ich so krank bin, dass ich schnell daran sterben wĂŒrde. Der Tod aber ist mir willkommen, denn er bringt mich schneller zu Gott.â Modestus informierte den Kaiser ĂŒber diese standhafte Haltung des Bischofs. Dieser besuchte Caesarea am Epiphaniasfest und hatte einen sehr positiven Eindruck von der gottesdienstlichen Feier. In privaten GesprĂ€chen zwischen Basilius und Valens betonte letzterer seine freundliche Gesinnung gegenĂŒber Basilius und verzichtete darauf, ihn ins Exil zu schicken.cite-ref-84[84]
Gregor von Nyssa weiĂ dagegen von zwei ZusammenkĂŒnften von Basilius und Modestus, allerdings nicht von einem direkten GesprĂ€ch zwischen Basilius und dem Kaiser. Demnach fand die erste Unterredung zwischen Modestus und Basilius in Vorbereitung eines Kaiserbesuchs im FrĂŒhjahr 370 statt. Basilius war noch nicht Bischof, und Modestus bot die kaiserliche UnterstĂŒtzung bei der Wahl im Gegenzug fĂŒr die Annahme des Reichsdogmas an. Die andere Begegnung mit Modestus bereitete den Kaiserbesuch zum Epiphaniasfest 372 vor. Wenn man den Bericht des kirchlichen Historikers Theodoret hinzunimmt, sagte der Kaiser bei dieser Gelegenheit möglicherweise mit einer groĂzĂŒgigen Geste zu, die Basilias mit den EinkĂŒnften aus nahegelegenen kaiserlichen GĂŒtern zu unterstĂŒtzen.cite-ref-85[85]
Noel Lenski sieht in dem Kaiserbesuch des Jahres 370 ein gutes Beispiel fĂŒr Valensâ Kirchenpolitik in den mittleren Regierungsjahren. Sein PrĂ€fekt drohte dem Bischof, aber als dieser unbeeindruckt blieb, verzichtete der Kaiser auf Sanktionen. Die Beliebtheit in der Bevölkerung aufgrund seines karitativen Engagements habe Basilius geschĂŒtzt. Die kaiserliche Teilnahme am Epiphaniasgottesdienst in Caesarea datiert Lenski auf Anfang 372. Vermutlich habe Valens von Basilius die Kommunion empfangen (Gregor von Nazianz ĂŒbergeht diesen Punkt mit Schweigen). Ebenfalls Anfang 372 wurde der Prinz Galates schwer krank, und der herbeigeholte Basilius betete an dessen Bett um Genesung. Galates starb, aber Valens als Vater rechnete Basilius das FĂŒrbittgebet hoch an. Steuerbefreiung, finanzielle UnterstĂŒtzung fĂŒr die Basileias, der Auftrag, Bischöfe in Armenia Minor und GroĂarmenien einzusetzen: all das zeigt, dass Basilius in kaiserlicher Gunst stand. Dieser vermied es, den Kaiser offen zu provozieren. Sein Briefwechsel mit Spitzenbeamten wie Modestus und Demosthenes bestĂ€tigt die guten Beziehungen. Andere Briefpartner waren Valensâ Feldherrn Saturninus, Terentius, Traianus und Victor. Sie teilten die kirchenpolitischen Positionen des Basilius, und als Valens spĂ€ter dazu ĂŒberging, seine homöische Reichskirche mit gröĂerem Druck durchzusetzen, waren sie imstande, ihn zu schĂŒtzen.cite-ref-87[87]
Vom Homöusianer zum NeunicÀner
Basilius hatte sich 362/63 als âRechtshomöusianerâ eingeordnet. Mitte der 360er Jahre wurde aber offensichtlich, dass lĂ€ngst nicht alle Homöusianer bereit waren, die AnnĂ€herung an die AltnicĂ€ner um Athanasius mitzuvollziehen. In Kleinasien scharten sich die âLinkshomöusianerâ, die den Begriff Hypostase ablehnten, um Basiliusâ langjĂ€hrigen Mentor Eustathius von Sebaste. Ein weiteres Zerfallsprodukt der sich auflösenden homöusianischen Partei war das Pneumatomachentum.cite-ref-88[88] Den polemisch-abwertenden Begriff Pneumatomachen, âGeistbekĂ€mpferâ, prĂ€gte Athanasius; gemeint waren Personen, welche die Gottheit des Heiligen Geistes ablehnten. Bei dieser Gruppe handelte es sich sehr wahrscheinlich um Mönche, fĂŒr die der Beistand des Geistes Gottes im tĂ€glichen Kampf gegen die DĂ€monen ein zentrales Thema war. Dieser Heilige Geist sollte fĂŒr den dĂ€monisch bedrĂ€ngten Asketen âin Reichweite seinâ, daher nicht göttlich, sondern ein Engelwesen.cite-ref-89[89] Damit wurde die in NicĂ€a offen gebliebene Frage aktuell, wie sich der Heilige Geist zu Gott Vater und Sohn verhielt. Dieses Thema behandelte Basilius im nach 365 verfassten dritten Hauptteil von Adversus Eunomium. Seine Grundthese ist: Es gibt Engelhierarchien, aber der Heilige Geist ist kein oberster Engel, sondern gehört auf die Seite der Gottheit. Basilius formulierte hier tastend und stark am biblischen Sprachgebrauch orientiert. Noch konnte er den Heiligen Geist nicht in das Vater-Sohn-Schema integrieren, nannte ihn nicht Gott, stellte keine Beziehung des Geistes zur Schöpfung her und ordnete ihn Gott Vater und Sohn unter.cite-ref-90[90]
Das VerhĂ€ltnis zwischen Eustathius und Basilius war schon lĂ€nger schwierig, bevor es zum offenen Bruch kam. Basilius beschwerte sich bei seinem frĂŒheren Mentor, dass sich Asketen im Auftrag des Eustathius in Caesarea aufhielten, die er als Bewacher verstand und im Verdacht hatte, gegen ihn Belastungsmaterial zu sammeln.cite-ref-91[91] Basilius und Eustathius hatten eine zweitĂ€gige, teils kontroverse Unterredung, an deren Ende Konsens in allen dogmatischen Fragen erreicht wurde und ein gemeinsames Dankgebet gehalten wurde. Basilius wollte die ZugestĂ€ndnisse, die Eustathius gemacht hatte, schriftlich dokumentieren und verfasste eine Reihe von Fragen mit der Bitte um klare Antwort. Dabei ging es um die Anerkennung des Glaubensbekenntnisses von NicĂ€a und Verurteilung der Meinung, dass der Heilige Geist ein Geschöpf sei. Aber Eustathius antwortete ausweichend. Basilius hoffte, dass er die gewĂŒnschten Klarstellungen von Eustathius schon noch bekommen werde, aber dann kĂŒndigten ihm die âLinkshomöusianerâ im Herbst 373 die Gemeinschaft auf, ohne dass Eustathius sich nochmal direkt an ihn gewandt hĂ€tte. Der genaue Grund fĂŒr den Bruch blieb diffus. Basilius war im Herbst 373 und FrĂŒhjahr 374 lĂ€ngere Zeit krank. Er sah sich einer Verleumdungskampagne der âLinkshomöusianerâ ausgesetzt, die behaupteten, er lehre nun anderes als in frĂŒheren Jahren. Er betonte dagegen, seine Theologie sei nur gewachsen und habe sich begrifflich entfaltet.cite-ref-92[92] FĂŒr Basilius war besonders verfĂ€nglich, dass nun sein einvernehmlicher Briefwechsel mit Apollinaris von Laodicea aus den 360er Jahren ausgegraben wurde und dazu ein problematischer Text des Apollinaris die Runde machte (wahrscheinlich die Epistula Sebastiani).cite-ref-93[93] âBasilius sollte als sabellianisierender HĂ€retiker bzw. als Tritheist bloĂgestellt werden.âcite-ref-94[94]
Die VerdÀchtigungen veranlassten Basilius, seine Lehre vom Heiligen Geist, den er auch als Paraklet bezeichnete, in knapper Form zusammenzustellen: Dieser gehöre mit Gott Vater und Sohn zusammen und sei kein Geschöpf. Die biblische Taufformel (Mt 28,19 ) habe ebenso wie das Glaubensbekenntnis eine trinitarische Struktur. Der Geist ermögliche die Betrachtung des Sohnes und damit auch des Vaters. In der Doxologie könne die ErwÀhnung des Geistes nicht fehlen.cite-ref-95[95]
Das Jahr 374 markierte den Tiefpunkt der Amtszeit Basiliusâ als Bischof. Denn unter den Landbischöfen von Kappadokien dominierten die AnhĂ€nger des Eustathius und des homöischen Reichsdogmas, so dass Basilius nur auf wenige persönliche Freunde zurĂŒckgreifen konnte; seinen Einfluss in der Diözese Pontus, die der Bischofssitz von Caesarea an sich hatte, bĂŒĂte er zeitweise fast völlig ein. Was Basilius rettete, war die UnterstĂŒtzung der Bischöfe zweier Nachbarprovinzen: Eusebius von Samosata und Amphilochius von Ikonium.cite-ref-96[96] In dieser Situation stellte Basilius sein Hauptwerk De Spiritu Sancto fertig. Er hatte aber offenbar lĂ€nger daran gearbeitet, denn groĂe Teile des Textes werben um die Zustimmung der âLinkshomöusianerâ, und nach dem Bruch Ende 373 war die Beziehung zu ihnen nur mehr polemisch. Zentrales Anliegen ist die Entwicklung einer TrinitĂ€tslehre, die darauf verzichtete, den Sohn und den Geist dem Vater unterzuordnen. De Spiritu Sancto ist âinsgesamt als Versuch anzusehen, durch begrifflich weniger fixierte Wendungen eine Theologie zu konzipieren, die fĂŒr das gesamte homöusianische Spektrum konsensfĂ€hig war, dabei aber von der Sache her die eigene ⊠Pneumatologie entwickeln konnte.âcite-ref-97[97] De Spiritu Sancto widmete Basilius seinem SchĂŒler Amphilochius, aber der Text wirkt immer wieder so, als wolle er Eustathius argumentativ umwerben. Dass Eustathius den Text ĂŒberhaupt zu Gesicht bekommen wĂŒrde, war unwahrscheinlich. âStil und Tonfall sind defensiv, aber auch irenisch und nuanciert: [De Spiritu Sancto] bietet anscheinend jemandem eine ausgestreckte Hand, der diese wohl nie sah und von dem es noch unwahrscheinlicher war, dass er sie ergreifen wĂŒrde.âcite-ref-98[98]
Nun war Basilius in der NĂ€he jener klassischen Formel angelangt, mit der die âneunicĂ€nischeâ Position verbunden wird: Die Gottheit sei âein Wesen in drei Hypostasenâ (ÎŒÎŻÎ± áœÏ
Ïία áŒÎœ ÏÏÎčÏ᜶Μ áœÏÎżÏÏÎŹÏΔÏÎčΜ mia ousĂa en trisĂŹn hypostĂĄsesin). Basilius musste zwei MissverstĂ€ndnisse abwehren: Erstens, dass er meine, der Geist sei eine Art âGottesmaterieâ, aus der Vater und Sohn entstĂ€nden. Zweitens, dass die Annahme mehrerer Hypostasen innerhalb der Gottheit mit dem Monotheismus unvereinbar sei. Das göttliche Wesen definierte er als das Vater, Sohn und Geist âGemeinsameâ (ÎșÎżÎčΜÏΜ koinĂłn), die Hypostase dagegen als das Vater, Sohn und Geist jeweils âEigeneâ (ጎΎÎčÎżÎœ Ădion).cite-ref-99[99] Gregor von Nazianz und Gregor von Nyssa entwickelten Basiliusâ Theologie nach dessen Tod in kreativer Weise weiter. Die TrinitĂ€tslehre der âdrei Kappadokierâ entfaltete eine sehr groĂe Wirkungsgeschichte, geht aber ĂŒber das hinaus, was Basilius selbst vertrat.
Kontakte in die Westkirche und zum Bischof von Rom
Im Westen des Römischen Reichs regierte von 364 bis 375 Kaiser Valentinian I., der als senior Augustus seinem Bruder Valens ĂŒbergeordnet war, welche den Ostteil des Reiches regierte und dort mit seiner homöischen Kirchenpolitik Druck auf die Homousianer um Athanasius und die heterogene Gruppe der Homöusianer ausĂŒbte. Valentinian berief im Sommer 371 eine Reichssynode nach Rom ein. 93 Bischöfe aus Italien und Gallien tagten dort unter Leitung der Bischöfe Damasus von Rom und Valerianus von Aquileia. Sie widerriefen das seinerzeit von Constantius II. durchgesetzte homöische Reichsdogma und bekrĂ€ftigten das Bekenntnis des Konzils von NicĂ€a, das sie in einer fĂŒr die Westkirche charakteristischen Weise interpretierten: Die Begriffe âWesenâ (ousĂa/substantia) und âHypostaseâ seien gleichbedeutend. Mit dem Synodalbrief Confidimus quidem, der die Bischöfe im Osten des Reichs aufforderte, sich dem so interpretieren NicĂ€num anzuschlieĂen, traf der MailĂ€nder Diakon Sabinus im FrĂŒhjahr 372 per Schiff in Alexandria ein. Dort war wegen Einstellung der Schifffahrt im Winter die Korrespondenz liegengeblieben, mit der Basilius Ende 371 einen Kontakt nach Rom herstellen wollte; seine Initiative war durch die Ankunft des Sabinus ĂŒberholt.cite-ref-100[100] Die Formulierungen von Confidimus quidem wirkten im griechischen Sprachraum merkwĂŒrdig: Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist waren demnach âeine Gottheit (deitas), eine Kraft (virtus), eine Gestalt (figura) und eine Substanz (substantia) ⊠was sollte man sich unter der einen Gestalt der Gottheit (una figura) vorstellen?âcite-ref-101[101] Hier kam also ein Ăbersetzungsproblem hinzu. Sabinus besuchte Caesarea, wo ihm Basilius die politisch bedrĂ€ngte Lage und die theologischen Positionen der âRechtshomöusianerâ eingehend darstellte. Auf Initiative des Basilius wurde ein Memorandum fĂŒr die Bischöfe in Italien und Gallien verfasst und von 32 kleinasiatischen Metropoliten und Bischöfen unterschrieben, das Sabinus bei der RĂŒckreise in den Westen mitnehmen sollte. Das Projekt wurde aber durch eine Personalie in Frage gestellt: Ein fĂŒhrender âRechtshomöusianerâ war Meletius von Antiochia, und eine positive Reaktion der westlichen Bischöfe auf das kleinasiatische Memorandum hĂ€tte implizit bedeutet, dass Meletius von ihnen als rechtmĂ€Ăiger Bischof von Antiochia anerkannt worden wĂ€re. Im Westen hatte man sich aber auf die UnterstĂŒtzung des mit Meletius rivalisierenden AltnicĂ€ners Paulinus festgelegt. Basilius gab dem Memorandum zwei persönliche Antwortbriefe bei. Die Aufforderung des westlichen Synodalschreibens, die eigene RechtglĂ€ubigkeit durch Zustimmung zu vorgelegten Formulierungen erst beweisen zu mĂŒssen, war fĂŒr ihn eine Zumutung; in seinem Antwortschreiben an Valerianus von Aquileia bat Basilius die Bischöfe im Westen, die Kirchengemeinschaft herzustellen und sich dabei daran zu erinnern, was der Westen vom Osten empfangen hĂ€tte â der Ursprung des Christentums lag ja im Osten. Sein zweites Antwortschreiben richtete Basilius allgemein an die Bischöfe im Westen. Darin bat er, Kirchengemeinschaft sichtbar herzustellen, lieĂ aber offen, wie das geschehen könnte. Das Memorandum und die beiden Briefe trafen im Sommer 372 in Rom und Aquileia ein. Im Herbst 373 erhielt Basilius das Antwortschreiben aus Rom, welches ihm durch Euagrius, einen Presbyter des Paulinus von Antiochia, ĂŒberstellt wurde â eine deutliche Positionierung Roms im Konflikt um den antiochenischen Bischofssitz.cite-ref-102[102] Damasus schickte ihm Memorandum und Begleitbrief zurĂŒck, zusammen mit einer Lehrformel, die unterschrieben nach Rom zurĂŒckgesandt werden mĂŒsse, damit Bischöfe des Westens Kleinasien und Armenien visitieren könnten. Basilius lehnte ab.cite-ref-103[103]
Aufgrund der bedrĂ€ngten kirchenpolitischen Lage der âRechtshomöusianerâ 374/75 versuchte Basilius noch einmal, UnterstĂŒtzung aus dem Westen zu bekommen. Homöer und Pneumatomachen waren kurz davor, die Diözese Pontus zu ĂŒbernehmen, wozu der kaiserliche Vicarius Demosthenes mit seiner Personalpolitik beitrug. Aufgrund von formal korrekten SynodalbeschlĂŒssen, die mit der Mehrheit von Homöern und Pneumatomachen zustande gekommen waren, setzte er Basilius nahestehende Bischöfe ab, darunter auch Gregor von Nyssa. Basilius selbst behielt sein Amt, weil Valens ihm wohlgesonnen war und er wohl auch FĂŒrsprecher am Kaiserhof hatte. Aber er geriet zunehmend ins kirchenpolitische Abseits.cite-ref-104[104] Sein Memorandum fĂŒr die Bischöfe im Westen liegt in Epistula 263 vor. Er bereitete es durch einen vorausgeschickten Brief an die gallischen und italischen Bischöfe (Epistula 243) vor. Basilius bat darum, auf Kaiser Valerian Einfluss zu nehmen, damit dieser seinen Bruder veranlasste, von seiner homöischen Kirchenpolitik abzugehen. Sollte das unmöglich sein, könnte eine Delegation aus dem Westen Kleinasien bereisen und sich vor Ort ein Bild von der Situation machen. Dieses Schreiben erhielt Damasus im Sommer 375, und im folgenden September hielt Basilius die (nicht erhaltene) Antwort aus Rom in HĂ€nden. Basilius fand diese so brĂŒskierend, dass er bereute, sich ĂŒberhaupt an Rom gewandt zu haben.cite-ref-105[105]
Letzte Lebensjahre und Tod
Im FrĂŒhjahr 376 gewĂ€hrte Basilius einer Frau Kirchenasyl, die vom Statthalter gezwungen worden war, eine Ehe einzugehen. Eusebius, der Vicarius von Pontica und ein Verwandter des Kaisers, lieĂ Basilius wegen des Verdachts auf Ehebruch festnehmen und fĂŒr die GeiĂelung vorbereiten. Sein Vorgehen war mindestens teilweise kirchenpolitisch motiviert; beim Verdacht von Ehebruch schĂŒtzte die vornehme Herkunft den Angeklagten nicht vor ZĂŒchtigung. Die aufgebrachte Bevölkerung von Caesarea, verstĂ€rkt durch die dortigen Arbeiter-Soldaten (fabricenses), verhinderte, dass es dazu kam. Angesichts des Tumults verzichtete Eusebius auf ZĂŒchtigung und Exilierung des Bischofs. Noel Lensky zufolge zeigt diese Begebenheit, warum Valens mit seiner Kirchenpolitik scheiterte: Kleriker wie Basilius konnten auf lokale UnterstĂŒtzernetzwerke zurĂŒckgreifen, und die staatliche Protektion von Homöern brachte dort, wo sie Erfolg hatte, oft AuĂenstehende in BischofsĂ€mter, die vor Ort keinen RĂŒckhalt hatten.cite-ref-106[106]
Am 8. August 378 fiel Valens in der Schlacht von Adrianopel. Das oströmische Heer erlitt eine schwere Niederlage. Valensâ Tod wurde von den Gegnern seiner homöischen Kirchenpolitik begrĂŒĂt.cite-ref-107[107] Sein Neffe Gratian trat die Nachfolge an. Ambrosius von Mailand widmete ihm den Traktat De fide, in dem er die Katastrophe von Adrianopel als Folge von Valensâ âarianischerâ Kirchenpolitik deutete. Gratian unterstĂŒtzte dementsprechend die AnhĂ€nger des NicĂ€nums.cite-ref-108[108] Drei Jahre nach Valensâ Tod triumphierten diese auf dem Konzil von Konstantinopel.
Aber Basilius erlebte diesen Erfolg nicht mehr. Er war seit Jahren krank und hatte immer wieder mit seinem Tod gerechnet. HĂ€ufig wird angenommen, dass Basilius wie viele Asketen leberkrank gewesen sei.cite-ref-109[109] Volker Henning Drecoll dagegen vermutet bei Basilius ein chronisch wiederkehrendes Darmleiden, eventuell Morbus Crohn.cite-ref-110[110] Am 1. Januar 379 starb er. Gregor von Nazianz schreibt, sein Tod habe als UnglĂŒck fĂŒr die Allgemeinheit gegolten, und er sei nicht nur von den Christen, sondern ebenso von den Juden und Heiden in Caesarea betrauert worden.
Werk
Asketische Schriften
Unter dem Namen des Basilius verzeichnet die Patrologia Graeca 18 asketische Schriften, von denen sieben als authentisch gelten: die Regulae Morales, die LĂ€ngeren Regeln, die KĂŒrzeren Regeln und Vorworte zu diesen Regeln. Bei den Regulae Morales handelt es sich um eine Sammlung von ĂŒber 1500 Zitaten aus dem Neuen Testament, die thematisch geordnet als Anleitung fĂŒr ein christliches Leben dienen sollten. Basilius stellte diese Zitatensammlung mit Hilfe von Gregor von Nazianz in Annisa zusammen. Sie zeigt eine Vorliebe fĂŒr das MatthĂ€usevangelium und die Paulusbriefe.cite-ref-111[111]
Die LĂ€ngeren und KĂŒrzeren Regeln sind ein zweiteiliges Werk, das Asketikon. Mit Jean Gribomont werden eine erste Redaktion (= Kleines Asketikon) und eine zweite Redaktion (= GroĂes Asketikon) unterschieden. Der griechische Text des Kleinen Asketikons ist verloren, doch fertigte Rufinus von Aquileia eine lateinische Ăbersetzung an. In dieser Form entfaltete die Basiliusregel in der Westkirche ihre Wirkungsgeschichte. Die zweite, abschlieĂende Redaktion mit erheblichen Texterweiterungen nahm Basilius selbst als Bischof vor. Hier spiegelt sich der Bruch mit dem frĂŒheren asketischen Mentor Eustathius ebenso wie die Sorge des Bischofs um die Asketengruppen in seinem Bistum. Ihnen schickte er das GroĂe Asketikon mit den Regulae Morales und einem Begleitbrief zu.cite-ref-112[112]
Beim Lesen der LĂ€ngeren und KĂŒrzeren Regeln entsteht das Bild einer Zusammenkunft, in der Basilius aus der Runde Fragen vorgelegt werden, die er dann als spiritueller Meister entscheidet. Es handelt sich nicht um ein Programm, das fĂŒr eine konkrete Asketengemeinschaft (beispielsweise in Annisa oder in der Basilias von Caesarea) entworfen worden wĂ€re. Vielmehr behandelte Basilius in Frage-Antwort-Form Aspekte des Asketenlebens, die im Laufe der Jahre von verschiedenen Gruppen an ihn herangetragen wurden. Er sammelte, was sich bewĂ€hrt hatte. âIm RĂŒckblick wird die sich ĂŒber Jahre erstreckende Unterweisung zusammengerafft und erweckt den Eindruck einer einzigen groĂen Mönchsversammlung oder eines einzigen, nicht enden wollenden NachtgesprĂ€chs.âcite-ref-113[113]
Mit Basilius ist man in der FrĂŒhphase des christlichen Mönchtums. Das klösterliche Vokabular hatte sich noch nicht entwickelt; Basilius gebrauchte zum Beispiel den Begriff âMönchâ (ÎŒÎżÎœÎ±ÏÏÏ monachĂłs, wörtlich: âder allein istâ) nicht.cite-ref-louth94-114-0[114]cite-ref-115[115] Vielleicht schĂ€tzte er diese Bezeichnung nicht: Basilius riet nĂ€mlich vom Eremitentum ab und empfahl das Koinobitentum, da der Mensch ein Gemeinschaftswesen sei.cite-ref-116[116] Da christliches Leben fĂŒr Basilius im Grunde immer asketisch war, bleiben die Regeln hinsichtlich der Adressaten uneindeutig: alle Christen können sich irgendwie angesprochen fĂŒhlen, doch die Regeln setzen eine Gemeinschaft voraus, die sich von der Umwelt getrennt hat.cite-ref-117[117] Sie nimmt nicht jeden Interessenten auf, sondern prĂŒft die Kandidaten (Noviziat).cite-ref-118[118] Eintritt bedeutet Besitzverzicht. Ein Mitglied, das die Gemeinschaft verlĂ€sst, wird nie wieder aufgenommen.cite-ref-119[119] Die Gemeinschaft umfasst sowohl eine BrĂŒder- als auch eine Schwesterngruppe mit ihren je eigenen Oberen.cite-ref-120[120] Individuelle Kontakte von BrĂŒdern und Schwestern soll es nicht geben, doch sollen beide Gruppen voneinander lernen. Basilius scheint dort, wo er von Oberen schreibt, an ein Gremium erfahrener MĂ€nner und Frauen zu denken. Einen Abt im Sinn spĂ€terer Klosterregeln kennt er nicht.cite-ref-louth94-114-1[114]
In der Frage der Kleidung schlĂ€gt Basilius unterschiedliche Lösungen vor. Als junger Asket hatte er sich in Annisa das ĂuĂere eines kynischen Philosophen zugelegt. Nun empfahl er im Asketikon, die ganze Asketengemeinschaft solle sich einheitlich kleiden, so dass man die Mitglieder daran erkennen könne. Die Kleidung solle einfach sein, den Körper angemessen verhĂŒllen und Tag und Nacht getragen werden.cite-ref-121[121] An anderer Stelle und möglicherweise fĂŒr andere Adressaten wird dagegen âwĂŒrdigeâ Kleidung empfohlen, die je nach Jahreszeit, zu Arbeit oder Ruhe passend und fĂŒr Herren und Diener, MĂ€nner und Frauen unterschiedlich sein soll.cite-ref-122[122]
Hinsichtlich der ErnĂ€hrung gilt: Asketen mĂŒssen keine Speise meiden, wenn sie ihnen vorgesetzt wird, aber sie essen nur mĂ€Ăig, um ihre Gesundheit zu erhalten. Die KĂŒche der Asketengemeinschaft gebraucht das, âwas in jedem Ort einfach, billig und fĂŒr die gewöhnlichen Leute zu haben ist.âcite-ref-123[123] Das Asketikon ist die frĂŒheste Quelle, in der die Tischlesung erwĂ€hnt wird. Eine Gruppe, die eine regelmĂ€Ăige Lesung bei den gemeinsamen Mahlzeiten praktiziert, ist offensichtlich gut organisiert. Innerhalb des Asketikon gehört der Textabschnitt, der die Tischlesung behandelt, deshalb wohl zu den spĂ€ten Erweiterungen.cite-ref-124[124]
Das Asketikon kennt bereits den Wechsel von Arbeit und Gebet, der oft mit dem benediktinischen Mönchtum und der Formel Ora et labora verbunden wird. Basilius setzte Zeiten fĂŒr das gemeinschaftliche Stundengebet fest. Bei der Arbeit schlug er einfache handwerkliche TĂ€tigkeiten vor, die mit einer âDisposition der Gottergebenheitâ verrichtet werden können. Die Arbeit dient dem Gemeinwohl.cite-ref-125[125]
Sozialethik
Basilius war eine Zwei-Stufen-Ethik unbekannt, die an Mönche bzw. Asketen andere MaĂstĂ€be anlegt als an andere Christen. Alle beziehen sich auf das gleiche Evangelium, aber in verschiedener Weise; dies thematisierte Basilius in seinen Predigten mit dem Begriff âVerwaltungâ (ÎżáŒ°ÎșÎżÎœÎżÎŒÎŻÎ± oikonomĂa). Wer sich einer Asketengemeinschaft anschlieĂe, mĂŒsse die Kontrolle ĂŒber sein Vermögen abgeben; der Christ in der Welt behalte diese Kontrolle, sei aber Gott darĂŒber rechenschaftspflichtig und solle sein Eigentum wie ein fremdes Gut ansehen, das er treuhĂ€nderisch verwalte. Wer davon mehr fĂŒr sich verwende als nötig wĂ€re, begehe Diebstahl. Basilius veranschaulicht dies mit seinem Theatergleichnis: Reiche verhalten sich demnach wie Theaterbesucher, die nicht nur einen, sondern mehrere PlĂ€tze mit Beschlag belegen.cite-ref-126[126]
âWie wenn einer im Theater, der bereits seinen Platz hat, die nachher Eintretenden fernhalten und den allgemein zugĂ€nglichen Raum als sein Eigentum ansprechen wollte, so Ă€hnlich gebĂ€rden sich die Reichen. Die gemeinsamen GĂŒter nehmen sie zuerst in Beschlag und machen sie durch diese Vorwegnahme zu ihrem Privateigentum. WĂŒrde jeder nur soviel nehmen, als er braucht zur Befriedigung seiner LebensbedĂŒrfnisse, das Ăbrige aber dem DĂŒrftigen ĂŒberlassen, dann gĂ€be es weder Reiche noch Arme.â
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(Homilia 6) In illud dictum evangelii secundum Lucam: Destruam horrea mea, et maiora aedificabo: itemque de avaritia
Anders als Clemens von Alexandria (Quis dives salvetur) und Augustinus von Hippo (Epistula 131 an Proba) eröffnete Basilius reichen Christen nicht die Möglichkeit, ihren Besitz zu behalten, wenn sie innerlich frei davon blieben. Der Besitz mĂŒsse zugunsten der Allgemeinheit verwendet werden.cite-ref-128[128] Basilius war wie anderen Theologen der Alten Kirche die Vorstellung fremd, der Christ könne durch die Forderungen der Bergpredigt (bzw. des MatthĂ€usevangeliums insgesamt) ĂŒberfordert sein. Christus hat es geboten, also ist es möglich. Ein Hauptargument fĂŒr das koinobitische Mönchtum ist bei Basilius, dass die Gebote in der Gemeinschaft der Gleichgesinnten leichter, sozusagen arbeitsteilig, erfĂŒllt werden können.cite-ref-129[129]
Exegetische Schriften
In der Fastenzeit des Jahres 378 predigte Basilius ĂŒber das Sechstagewerk (Hexaemeron). Dieser Predigtzyklus ĂŒber die Schöpfungsgeschichte zeigt, dass Basilius sich in der Naturwissenschaft seiner Zeit gut auskannte. WĂ€hrend manches darin aus der heutigen Zeit amĂŒsant erscheint, erklĂ€rte er aber auch einem Publikum, das gröĂtenteils aus einfachen Handwerkern bestand, anschaulich, wie der Regen aus Wolken entsteht (Vergleich mit dem Wasserkessel ĂŒber dem Feuer im eigenen Hause)cite-ref-130[130] und dass der Tidenhub in der Nordsee wesentlich gröĂer als im Mittelmeer ausfalle.cite-ref-131[131]
AuĂerdem ist von Basilius eine Predigtreihe ĂŒber ausgewĂ€hlte Psalmen erhalten. Seine Predigt ĂŒber Psalm 1, bzw. die darin gebotene EinfĂŒhrung in das Buch der Psalmen, wurde von Rufinus von Aquileia ins Lateinische ĂŒbersetzt und galt im Mittelalter als ein Werk des Augustinus von Hippo. Basilius betonte, dass das Buch der Psalmen wie eine Schatzkammer Lehren der ganzen Bibel in sich vereine und die Psalmverse darĂŒber hinaus durch die Melodien, mit denen sie gesungen werden, besonders einprĂ€gsam und wirksam seien.cite-ref-132[132]
Zum Gebrauch der klassischen Literatur
In der Schrift Ad adolescentes stellte Basilius fĂŒr seine Neffen RatschlĂ€ge zusammen, wie diese die heidnischen Autoren lesen sollten. Aus dieser Literatur soll das ausgewĂ€hlt werden, was nĂŒtzlich erscheint, und das soll durch Uminterpretation an die eigenen Interessen angepasst werden.cite-ref-133[133] Eine höhere WertschĂ€tzung der Klassiker wird manchmal im WollfĂ€rbervergleich erkannt. Demnach ist die BeschĂ€ftigung mit den Klassikern notwendige Vorstufe fĂŒr das tiefere VerstĂ€ndnis der christlichen Lehre.
âWie die FĂ€rber erst sorgfĂ€ltig vorbereiten, was sie einmal fĂ€rben wollen, zum Beispiel die Farbe beschaffen, die sie brauchen, sei es Purpur, sei es eine andere Farbe, so mĂŒssen auch wir, soll uns der Ruhm der Tugend unauslöschlich verbleiben, zuvor dieser Profanliteratur uns widmen; erst dann können wir den heiligen und geheimnisvollen Lehren aufhorchen. Erst mĂŒssen wir uns daran gewöhnen, die Sonne im Wasser zu sehen, ehe wir unseren Blick auf das Licht selbst heften.â
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Ad adolescentes de legendis gentilium libris
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Martin Mayerhofer betont demgegenĂŒber, dass Basilius auf die anstehende Taufe seiner jugendlichen Neffen abziele. Der Glaube sei wichtiger als literarische Kenntnisse, und diese seien fĂŒr den Glauben auch nicht erforderlich.cite-ref-135[135]
Nachwirkung
Das Bild, das die Nachwelt sich von Basilius machte, wurde stark durch die Gedenkrede des Gregor von Nazianz (Oratio 43) geformt. Gregor lieferte hiermit das Ideal eines Bischofs der Reichskirche ab. Dieses konnte der neuen christlichen Elite in Konstantinopel als Rollenvorbild dienen. Voraussetzungen, die Basilius laut diesem Enkomion mitbrachte, waren vornehme Abstammung und beste Erziehung. Ein solcher Mann drĂ€ngte sich nicht nach öffentlichen Ămtern, vielmehr zog er sich zur gelehrten MuĂe (christlich gefĂ€rbt: zum Bibelstudium) auf sein Landgut zurĂŒck. Als die Kirche ihn brauchte, stand Basilius aber bereit. Seine AmtsfĂŒhrung stilisierte Gregor nach dem biblischen Vorbild des Mose. Er verband die FĂ€higkeiten des Gesetzgebers (fĂŒr asketische Gemeinschaften) mit persönlicher Frömmigkeit, Selbstbeherrschung und Offenheit fĂŒr göttliche Weisungen.cite-ref-136[136]
Theologiegeschichtlich wirkte Basilius vor allem durch die kreative Weiterentwicklung seiner TrinitĂ€tslehre bei Gregor von Nazianz und Gregor von Nyssa, also mittelbar. Im Byzantinischen Bilderstreit argumentierten die BefĂŒrworter der Ikonenverehrung mit Basiliusâ SpĂ€twerk De Spiritu Sancto: Im Bild sei das göttliche Urbild prĂ€sent, und die dem Bild erwiesene Verehrung gelte dem Urbild.cite-ref-137[137]
Das Asketikon des Basilius ist fĂŒr das orthodoxe Mönchtum grundlegend; in der lateinischen Ăbersetzung des Rufinus lag das Asketikon sowohl Augustinus von Hippo als auch Columban von Luxeuil und dem Verfasser der Regula Benedicti vor. Als einzige Quelle wird die âRegel unseres heiligen Vaters Basiliusâ im Schlusskapitel der Regula Benedicti namentlich genannt; da auch das Vorwort der Regula einen Basilius zugeschriebenen Text zitiert, erwĂ€gt Georg Holzherr, dass Benedikt die Regula unter das Patronat des Basilius stellen wollte. Inhaltlich wurden die AusfĂŒhrungen der Basiliusregel zu Enthaltsamkeit, brĂŒderlichem Umgang untereinander und MaĂhalten fĂŒr die Regula Benedicti vorbildhaft; âBasilius vermeidet Extreme und versteht das Mönchtum als intensiv gelebtes Christentum.âcite-ref-138[138]
In einigen Briefen formulierte Basilius kirchenrechtliche Kanones neu; dies ging ĂŒber das Sammelwerk des Johannes Scholastikos ins orthodoxe Kirchenrecht ein.cite-ref-139[139]
Die Basilias galt als Musterhospital, an dessen Einrichtungen sich die anfangs im Osten, etwas spÀter auch im Westen entstehenden Barmherzigkeitsanstalten der ganzen Christenheit orientierten.cite-ref-140[140]
In welcher Beziehung Basilius von Caesarea zur Basilius-Anaphora steht, ist unsicher. Hieronymus Engberding und Bernard Capelle vertraten die These, Basilius habe als Bischof von Caesarea ein eucharistisches Hochgebet, das der heutigen Ă€gyptischen Basilius-Anaphora Ă€hnlich gewesen sei, entsprechend seiner Theologie ĂŒberarbeitet.cite-ref-141[141]
In Handschriften liegen erste deutschsprachige Ăbersetzungen von Texten aus Basiliusâ Mönchsregeln seit dem 15. Jahrhundert vor.cite-ref-142[142] Bei den lateinischen Basilius-Handschriften des Mittelalters gibt es zwei Schwerpunkte: neben die asketischen Schriften tritt das Hexaemeron als Quelle fĂŒr antike Naturwissenschaft in christlicher Rezeption. Dogmatische Schriften und Briefe waren nicht ĂŒbersetzt und damit in Lateineuropa fast unerreichbar.cite-ref-143[143]
Im Humanismus blĂŒhte der Griechischunterricht auf, davon profitierte auch die BeschĂ€ftigung mit Basilius von Caesarea. Nachdem im Mittelalter vor allem die Mönchsregeln rezipiert worden waren, lud nun das Gesamtwerk zu Entdeckungen ein. An Basilius interessierte die âstarke Hinwendung zu ethischen und praktischen Anliegen des christlichen Lebens, die andere AnknĂŒpfungspunkte als die spekulative Theologie vieler östlicher KirchenvĂ€ter bot.âcite-ref-144[144] Das Hexaemeron dagegen fand kaum noch Interesse.cite-ref-145[145]
Die erste griechische Gesamtausgabe besorgte Erasmus von Rotterdam, der auĂerdem drei Basiliusschriften ins Lateinische ĂŒbersetzte. An zweiter Stelle steht der Zwickauer Stadtarzt Janus Cornarius, der sowohl eine griechische als auch eine lateinische Gesamtausgabe erarbeitete. Wolfgang Musculus besorgte 1540 eine revidierte und erweiterte griechische Gesamtausgabe. Der wichtigste Druckort fĂŒr Basiliusschriften war Basel, gefolgt von Leipzig und Köln.cite-ref-146[146]
Im konfessionellen Streit argumentierten alle Seiten mit Basilius, jedoch erfolgte der Zugriff stĂ€rker im Protestantismus und setzte in der Römisch-katholischen Kirche erst verzögert nach dem Konzil von Trient ein. Da prominente Reformatoren an Ăbersetzung und Druck seiner Schriften beteiligt waren, wurden die meisten Basilius-Drucke im deutschen Sprachraum von der Inquisition auf den Index der verbotenen BĂŒcher gesetzt. KonfessionsĂŒbergreifend stieĂ Basilius mit seinem Aufruf in Ad adolescentes, als Christ die heidnischen Klassiker zu lesen, auf ein starkes Echo. Sein griechischer Stil wurde ebenso gerĂŒhmt wie seine moralischen Empfehlungen. Viele Basilius-Drucke der Reformationszeit stammen aus dem Schul- und UniversitĂ€tsbetrieb.cite-ref-147[147]
Die volkssprachliche Rezeption war im 16. Jahrhundert vergleichsweise gering und konfessionell etwa ausgewogen. Unter Verzicht auf die pĂ€dagogischen Aspekte (die QualitĂ€ten seines griechischen Stils waren nicht mehr erkennbar) wurde Basilius als Moralprediger und Glaubenszeuge gelesen.cite-ref-148[148] Eine deutsche Gesamtausgabe der Werke des Basilius besorgte Schweikhard von Helfenstein (Ingolstadt 1591).cite-ref-149[149] Das Titelblatt schmĂŒckt ein Kupferstich, der in einer Pfeilerarchitektur Medaillons mit Szenen aus dem Leben des Heiligen bietet: oben die Taufe, links nimmt Maria als Himmelskönigin die Mönchsregeln entgegen; rechts steht Basilius fordernd vor dem Palast eines Reichen.cite-ref-150[150] Helfensteins Vorwort stellte Basiliusâ Werk in einen kontroverstheologischen Rahmen: Die wahre (katholische, apostolische, römische) Kirche sei uralt und werde von Basilius vertreten; die âProtestanten hingegen werden als die newen Rott vnd Sectenmeister verunglimpft.âcite-ref-151[151] Auf Helfensteins Ăbersetzung wirkte sich diese antiprotestantische Agenda allerdings kaum aus.
Dass Papst Pius V. 1568 Basilius zusammen mit Athanasius, Gregor von Nazianz und Johannes Chrysostomos den Titel Kirchenlehrer verlieh (Breviarium Pianum), war eine Konsequenz aus dem humanistischen Interesse an diesen prominenten griechischen Theologen; im Konfessionsstreit des 16. Jahrhunderts sollte damit auch betont werden, dass die griechischen VÀter Lehren der römischen Kirche bestÀtigten.cite-ref-152[152]
Unter den Reformatoren zitierte Johannes Calvin die KirchenvĂ€ter zwar hĂ€ufig, war aber mit ihren Werken eher oberflĂ€chlich vertraut. Er benutzte die lateinische Basiliusausgabe von Cornarius in einem Basler Druck von 1540. Das Potential, das die griechischen VĂ€ter fĂŒr seine TrinitĂ€tslehre gehabt hĂ€tten, schöpfte er nicht aus.cite-ref-153[153] Basiliusâ Hexaemeron empfahl Calvin als SchlĂŒssel zum VerstĂ€ndnis der Schöpfungsgeschichte,cite-ref-154[154] und der AutoritĂ€t des Basilius vertrauend bejahte er das geozentrische Weltbild und aristotelische Lehren ĂŒber die HimmelssphĂ€ren und das Gewicht der Elemente.cite-ref-155[155]
Heiligenverehrung
⹠Katholisch: 2. Januar (Gebotener Gedenktag im Allgemeinen Römischen Kalender, zusammen mit Gregor von Nazianz), bis zur Liturgiereform 1970 14. Juni als Tag seiner Priesterweihe.cite-ref-156[156]
âą Evangelisch: 2. Januar im Evangelischen Namenkalender
Basilius wurde schon bald nach seinem Tod als Heiliger verehrt. Die Feier seines Todestags (1. Januar) wurde infolge der Förderung durch das Mönchtum zu einem wichtigen Heiligenfest.cite-ref-158[158] Basilius gilt als Schutzpatron der Armen und Kranken sowie der KĂ€mpfer fĂŒr Frieden und Einheit der Kirche; beides ist aus seiner Biographie heraus verstĂ€ndlich.
Die Basiliuslegenden schmĂŒckten den Konflikt des Bischofs mit den âArianernâ aus und enthalten verschiedene Wunder, die dem Heiligen zugeschrieben wurden. Diese konnten auch in Zyklen kĂŒnstlerisch dargestellt werden. SpĂ€tere Legendenfassungen betonten die Konfrontation zwischen Basilius und Kaiser Valens. Wirkungsgeschichtlich wichtig ist das Motiv des Teufelspakts in der Proterius-Geschichte (5. Jahrhundert). Der Christ Proterius verschreibt sich demnach einem DĂ€mon, um die geliebte Frau zu heiraten. Diese entdeckt das Geheimnis und bittet Bischof Basilius um Hilfe. Basilius ĂŒberzeugt Proterius, öffentlich BuĂe zu tun, konfrontiert den DĂ€mon vor versammelter Gemeinde und zerreiĂt die Urkunde, mit der Proterius sich diesem verschrieben hat.cite-ref-159[159]
Die Ikonografie des Heiligen Basilius nahm im 7. Jahrhundert feste Formen an. Demnach wird er als schlanker, magerer Mann gemalt mit einer langen Nase, schmalen Wangen und deutlichen Falten in der hohen Stirn. Haare und Bart sind braun, der Bart lang und spitz zulaufend. Er trÀgt ein Bischofsgewand.cite-ref-160[160]
An seinem Gedenktag und Neujahrstag 1. Januar bekommen die griechisch-orthodoxen Kinder ihre Neujahrsgeschenke von ihm. Der Kuchen VasilĂłpita, der am Neujahrstag zu seinen Ehren angeschnitten wird, enthĂ€lt eine MĂŒnze, Symbol seiner WohltĂ€tigkeit, die von dem Gesegneten des Jahres in seinem angeschnittenen StĂŒck gefunden wird. Am Tag davor, Silvester, besingen die Kinder von TĂŒr zu TĂŒr sein Ankommen zu Neujahr.cite-ref-161[161]
Werkausgaben (Auswahl)
Griechische und lateinische Texteditionen
âą Lettres. Texte Ă©tabli et trad. par Yves Courtonne, 3 BĂ€nde. Les Belles Lettres, Paris 1957â1966.
âą Contre Eunome. Suivi de Apologie Eunome. Introd., trad. et notes de Bernard SesboĂŒĂ©, Band 1 (= Sources ChrĂ©tiennes 299). Ăditions du Cerf, Paris 1982, ISBN 2-204-01960-7.
âą Contre Eunome. Suivi de Apologie Eunome. Introd., trad. et notes de Bernard SesboĂŒĂ©, Band 2 (= Sources ChrĂ©tiennes 305). Ăditions du Cerf, Paris 1983, ISBN 2-204-02119-9.
âą Sur le baptĂȘme. Texte grec de lâĂ©d. de U. Neri, introd., trad. et annotation par Jeanne Ducatillon (= Sources ChrĂ©tiennes 357). Ăditions du Cerf, Paris 1989, ISBN 2-204-04062-2.
âą Homilien zum Hexaemeron, hrsg. von Emmanuel Amand de Mendieta und Stig Y. Rudberg (= Die Griechischen Christlichen Schriftsteller Neue Folge 2). De Gruyter, Berlin/Boston 1997, ISBN 978-3-11-180966-3.
âą Nosce te ipsum ⊠animam tuam ⊠Deum: Predigt 3 des Basilius Caesariensis, griechischer Text und lateinische Ăbersetzung des Rufinus, hrsg. von Heinrich Marti (= Texte und Untersuchungen zur Geschichte der altchristlichen Literatur 168). De Gruyter, Berlin/Boston 2012, ISBN 978-3-11-025849-3.
Werke in deutscher Ăbersetzung
AufgefĂŒhrt ist jeweils die neuste Ăbersetzung.
âą Briefe. Eingeleitet, ĂŒbersetzt und erlĂ€utert von Wolf-Dieter Hauschild, 3 BĂ€nde. Hiersemann, Stuttgart 1973â1993.
âą Die Mönchsregeln. Ăbersetzt und kommentiert von Karl Suso Frank. 2. aktualisierte Auflage. EOS, St. Ottilien 2010, ISBN 978-3-8306-7433-7.
âą De Spiritu sancto. Ăber den Heiligen Geist (= Fontes Christiani 12). Herder, Freiburg/Basel/Wien 1993, ISBN 3-451-22132-2.
âą Homilien ĂŒber das Hexaemeron (Homiliae in Hexaemeron), ĂŒbersetzt und mit Anmerkungen versehen von Anton Stegmann (= Bibliothek der KirchenvĂ€ter, 1. Reihe, Band 47). Kösel und Pustet, MĂŒnchen 1925 (online).
âą Mahnwort an die Jugend ĂŒber den nĂŒtzlichen Gebrauch der heidnischen Literatur (Ad adolescentes de legendis gentilium libris), ĂŒbersetzt und mit Anmerkungen versehen von Anton Stegmann (= Bibliothek der KirchenvĂ€ter, 1. Reihe, Band 47). Kösel und Pustet, MĂŒnchen 1925 (online).
âą AusgewĂ€hlte Predigten (Homiliae diversae), ĂŒbersetzt und mit Anmerkungen versehen von Anton Stegmann (= Bibliothek der KirchenvĂ€ter, 1. Reihe, Band 47) Kösel und Pustet, MĂŒnchen 1925 (online).
Literatur
Lexika
âą Wolf-Dieter Hauschild: Basilius von Caesarea. In: Theologische RealenzyklopĂ€die (TRE). Band 5, de Gruyter, Berlin / New York 1980, ISBN 3-11-007739-6, S. 301â313.
âą Adolf Martin Ritter: Basilius von Caesarea. In: Religion in Geschichte und Gegenwart (RGG). 4. Auflage. Band 1, Mohr-Siebeck, TĂŒbingen 1998, Sp. 1154â1155.
âą Charles Kannengiesser: Basilius v. Caesarea. In: Walter Kasper (Hrsg.): Lexikon fĂŒr Theologie und Kirche. 3. Auflage. Band 2. Herder, Freiburg im Breisgau 1994, Sp. 67â69.
âą Christoph Markschies: Basileios 1. Basileios der GroĂe. In: Der Neue Pauly, Band 2. Metzler, Stuttgart/Weimar 1997, Sp. 459â461 (online).
âą G. Bardy: Basilius von Caesarea. In: Reallexikon fĂŒr Antike und Christentum, Band 1. Hiersemann, Stuttgart 1950, Sp. 1261â1265 (online).
Monografien
âą Mark DelCogliano: Basil of Caesareaâs Anti-Eunomian Theory of Names: Christian Theology and Late-antique Philosophy in the Fourth Century Trinitarian Controversy (= Vigiliae Christianae, Supplements, Band 103). Brill, Leiden 2010, ISBN 978-90-04-18332-2.
⹠Hermann Dörries: De Spiritu Sancto. Der Beitrag des Basilius zum Abschluà des trinitarischen Dogmas. Göttingen 1956 (= AbhAWG, PhHKl, 3.Fg, 39)
⹠Volker Henning Drecoll: Die Entwicklung der TrinitÀtslehre des Basilius. Sein Weg vom Homöusianer zum NeonizÀaner (= Forschungen zur Kirchen- und Dogmengeschichte, Band 66). Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1996, ISBN 3-525-55174-6.
âą Volker Henning Drecoll: Basil of Caesarea as Exegete: An Analysis of His Homilies on the Hexaaemeron (= Studien und Texte zur Antike und Christentum, Band 141). Mohr Siebeck, TĂŒbingen 2025, ISBN 978-3-16-164058-2.
âą Klaus Koschorke: Spuren der alten Liebe. Studien zum Kirchenbegriff des Basilius von Caesarea (= Paradosis 32). Academic Press, Fribourg 1991. (Download)
âą Martin Mayerhofer: Die Erziehung des Menschen: Untersuchungen zu einem Leitmotiv im Wirken von Basilius von CĂ€sarea (= Paradosis, Band 54). Academic Press, Fribourg 2013, ISBN 978-3-7278-1731-1. (Download)
âą Philip Rousseau: Basil of Caesarea (= Transformation of the Classical Heritage 20). University of California Press, Berkeley/Los Angeles/London 1994, ISBN 0-520-21381-5.
âą Andrea Sterk: Renouncing the World yet Leading the Church. The Monk-Bishop in Late Antiquity. Harvard University Press, Cambridge u. a. 2004, ISBN 0-674-01189-9.
âą Regina Toepfer: PĂ€dagogik, Polemik, ParĂ€nese. Zur deutschen Rezeption des Basilius Magnus im Humanismus und in der Reformationszeit (= FrĂŒhe Neuzeit, Band 123). Niemeyer, TĂŒbingen 2007, ISBN 978-3-484-36623-7.
âą Michael VollstĂ€dt: MuĂe und Kontemplation im östlichen Mönchtum. Eine Studie zu Basilius von Caesarea und Gregor von Nyssa (= Freiburger theologische Studien, Band 184). Herder, Freiburg/Basel/Wien 2018, ISBN 978-3-451-38067-9.
Artikel
⹠Paul J. Fedwick (Hrsg.): Basil Of Caesarea, Christian, Humanist, Ascetic. A Sixteen Hundredth Anniversary Symposium. Pontifical Institute of Mediaeval Studies, Toronto 1981 (online), enthÀlt unter anderem:
âą Paul J. Fedwick: A Chronology of the Life and Works of Basil of Caesarea, S. 3â20.
âą Jean Gribomont: Notes biographiques sur s. Basile le Grand, S. 21â48.
âą Ioannes Karyannopoulos: St. Basilâs Social Activity: Principles and Praxis, S. 375â391.
âą Wilma Fitzgerald: Notes on the Iconography of Saint Basil the Great, S. 533â563.
âą Wolf-Dieter Hauschild: Basilius von CĂ€sarea und das Problem der Kircheneinheit. In: Johannes Arnold et al. (Hrsg.): VĂ€ter der Kirche: Ekklesiales Denken von den AnfĂ€ngen bis in die Neuzeit; Festgabe fĂŒr Hermann Josef Sieben zum 70. Geburtstag. Schöningh, Paderborn/MĂŒnchen/Wien/ZĂŒrich 2004, S. 189â216. ISBN 3-506-70423-0 (online).
âą Andrew Louth: On Being a Christian in Late Antiquity: St Basil the Great between the Desert and the City. In: Geoffrey Dunn, Wendy Mayer (Hrsg.): Christians Shaping Identity from the Roman Empire to Byzantium (= Vigiliae Christianae, Supplements. 132). Brill, Leiden 2015, S. 85â99. ISBN 978-90-04-29897-2.
âą Pia Luislampe: Staunen, Bewunderung und Gebet bei Basilius von Caesarea. In: Erbe und Auftrag 74 (1998), S. 495â509.
âą Claudio Moreschini: Basil of Caesarea. In: Anna Marmodoro, Sophie Cartwright (Hrsg.): A History of Mind and Body in Late Antiquity. Cambridge University Press, Cambridge u. a. 2018, S. 267â282. ISBN 978-1-316-84853-1.
âą Andreas MĂŒller: âAll das ist Zierde fĂŒr den Ort âŠâ. Das diakonisch-karitative GroĂprojekt des Basileios von Kaisareia. In: Zeitschrift fĂŒr Antikes Christentum 13 (2009), S. 452â474.
Weblinks
Commons
: Basilius der GroĂe
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikiquote: Basilius der GroĂe
â Zitate
âą Literatur von und ĂŒber Basilius der GroĂe im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
âą Werke von und ĂŒber Basilius der GroĂe in der Deutschen Digitalen Bibliothek
⹠Werke des Basilius von CÀsarea in der Bibliothek der KirchenvÀter
âą CCEL: Werke und Briefe
âą Gregory of Nazianzus: Funeral Oration on the Great S. Basil, Bishop of Caesarea in Cappadocia
Anmerkungen
cite-note-11. â Paul J. Fedwick listet 310 Briefe des Basilius (= Nr. 8 bis 317 des Gesamtwerks).
cite-note-22. â Wolf-Dieter Hauschild: Basilius von Caesarea. In: Theologische RealenzyklopĂ€die (TRE). Band 5, de Gruyter, Berlin / New York 1980, ISBN 3-11-007739-6, S. 301â313. Hier S. 301.
cite-note-33. â Wolf-Dieter Hauschild: Basilius von Caesarea. In: Theologische RealenzyklopĂ€die (TRE). Band 5, de Gruyter, Berlin / New York 1980, ISBN 3-11-007739-6, S. 301â313. Hier S. 302. Die von Hauschild ĂŒbernommene These einer Herkunft aus senatorischem Adel wurde begrĂŒndet von Barnim Treucker: Politische und sozialgeschichtliche Studien zu den Basilius-Briefen. Habelt, Bonn 1961. Zur Diskussion vgl. Ioannes Karyannopoulos: St. Basilâs Social Activity: Principles and Praxis, Toronto 1981, S. 380â383.
cite-note-44. â Raymond Van Dam: Becoming Christian: The Conversion of Roman Cappadocia. University of Pennsylvania Press, Philadelphia 2011, S. 78.
cite-note-55. â Paul J. Fedwick: A Chronology of the Life and Works of Basil of Caesarea, Toronto 1981, S. 5.
cite-note-66. â Philip Rousseau: Basil of Caesarea, Berkeley/Los Angeles/London 1994, S. 4 f.
cite-note-77. â Andrea Sterk: Renouncing the World yet Leading the Church. The Monk-Bishop in Late Antiquity, Cambridge u. a. 2004, S. 36.
cite-note-tre302-88. â Wolf-Dieter Hauschild: Basilius von Caesarea. In: Theologische RealenzyklopĂ€die (TRE). Band 5, de Gruyter, Berlin / New York 1980, ISBN 3-11-007739-6, S. 301â313. Hier S. 302.
cite-note-99. â Vgl. Basilius von Caesarea: Epistula 204,6 (online).
cite-note-1010. â Philip Rousseau: Basil of Caesarea, Berkeley/Los Angeles/London 1994, S. 9 f.
cite-note-1111. â Andrew Louth: On Being a Christian in Late Antiquity: St Basil the Great between the Desert and the City, Leiden 2015, S. 87.
cite-note-1212. â Philip Rousseau: Basil of Caesarea, Berkeley/Los Angeles/London 1994, S. 17.
cite-note-1313. â Philip Rousseau: Basil of Caesarea, Berkeley/Los Angeles/London 1994, S. 21â23. Vgl. Basilius von Caesarea: Epistula 223,2â3 (online).
cite-note-1414. â Paul J. Fedwick: A Chronology of the Life and Works of Basil of Caesarea, Toronto 1981, S. 5 f. Zu Prohaeresius als Asketen vgl. Andrea Sterk: Renouncing the World yet Leading the Church. The Monk-Bishop in Late Antiquity, Cambridge u. a. 2004, S. 39.
cite-note-1515. â Philip Rousseau: Basil of Caesarea, Berkeley/Los Angeles/London 1994, S. 30â32.
cite-note-1616. â Karl Suso Frank: Basilius von Caesarea â Mönchsregeln. 2., aktualisierte Auflage 2010. EOS, St. Ottilien 2010, S. 8.
cite-note-1717. â Philip Rousseau: Basil of Caesarea, Berkeley/Los Angeles/London 1994, S. 40.
cite-note-1818. â Philip Rousseau: Basil of Caesarea, Berkeley/Los Angeles/London 1994, S. 41.
cite-note-1919. â Andrea Sterk: Renouncing the World yet Leading the Church. The Monk-Bishop in Late Antiquity, Cambridge u. a. 2004, S. 36.
cite-note-fedwickchronology6-2020. â Paul J. Fedwick: A Chronology of the Life and Works of Basil of Caesarea, Toronto 1981, S. 6.
cite-note-2121. â Philip Rousseau: Basil of Caesarea, Berkeley/Los Angeles/London 1994, S. 73â75.
cite-note-2222. â Peter Gemeinhardt: Geschichte des Christentums in der SpĂ€tantike. Mohr Siebeck, TĂŒbingen 2022, S. 241 f.
cite-note-2323. â Philip Rousseau: Basil of Caesarea, Berkeley/Los Angeles/London 1994, S. 62 Anm. 7.
cite-note-2424. â Karl Suso Frank: Basilius von Caesarea â Mönchsregeln. 2., aktualisierte Auflage 2010. EOS, St. Ottilien 2010, S. 13 f. Vgl. zum Jagdunfall: Gregor von Nyssa: Vita Macrinae 9.
cite-note-2525. â Philip Rousseau: Basil of Caesarea, Berkeley/Los Angeles/London 1994, S. 64.
cite-note-2626. â Vgl. Basilius von Caesarea: Epistula 14 (online).
cite-note-2727. â Vgl. Basilius von Caesarea: Epistula 2 (online).
cite-note-2828. â Karl Suso Frank: Basilius von Caesarea â Mönchsregeln. 2., aktualisierte Auflage 2010. EOS, St. Ottilien 2010, S. 15â18.
cite-note-2929. â Karl Suso Frank: Basilius von Caesarea â Mönchsregeln. 2., aktualisierte Auflage 2010. EOS, St. Ottilien 2010, S. 19 f.
cite-note-3030. â Philip Rousseau: Basil of Caesarea, Berkeley/Los Angeles/London 1994, S. 67.
cite-note-3131. â Philip Rousseau: Basil of Caesarea, Berkeley/Los Angeles/London 1994, S. 69 f.
cite-note-3232. â Die Dienerinnen wurden nĂ€mlich von RĂ€ubern zusammengeschlagen, die TĂŒren aufgebrochen und das Haus ausgeraubt. Vgl. Philip Rousseau: Basil of Caesarea, Berkeley/Los Angeles/London 1994, S. 71 f.
cite-note-3333. â Peter Gemeinhardt: Geschichte des Christentums in der SpĂ€tantike. Mohr Siebeck, TĂŒbingen 2022, S. 265 und 275 f.; Philip Rousseau: Basil of Caesarea, Berkeley/Los Angeles/London 1994, S. 97.
cite-note-3434. â Origenes betonte, dass Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist unterschiedliche Hypostasen seien (Kommentar zum Johannesevangelium 2.10.75). Das war innovativ und baute auf kaiserzeitlichen philosophischen und medizinischen Texten auf, mit einem biblischen Impuls aus Hebr 1,3 . Vgl. Ilaria L. E. Ramelli: Origen, Greek Philosophy, and the Birth of the Trinitarian Meaning of âHypostasisâ. In: The Harvard Theological Review 105 (2012), S. 302â350.
cite-note-3535. â Peter Gemeinhardt: Geschichte des Christentums in der SpĂ€tantike. Mohr Siebeck, TĂŒbingen 2022, S. 272â276.
cite-note-3636. â Franz DĂŒnzl: Kleine Geschichte des trinitarischen Dogmas in der Alten Kirche. Neuausgabe. Herder, Freiburg/Basel/Wien 2011, S. 104.
cite-note-3737. â Volker Henning Drecoll: Die Entwicklung der TrinitĂ€tslehre des Basilius. Sein Weg vom Homöusianer zum NeonizĂ€aner, Göttingen 1996, S. 332.
cite-note-3838. â Dass Basilius dort anwesend war, wird in der Literatur allgemein angenommen; die Beleglage dafĂŒr ist aber relativ schlecht und beruht auf der Gleichsetzung eines von Philostorgios erwĂ€hnten âanderen Basiliusâ mit Basilius von Caesarea. Vgl. Volker Henning Drecoll: Die Entwicklung der TrinitĂ€tslehre des Basilius. Sein Weg vom Homöusianer zum NeonizĂ€aner, Göttingen 1996, S. 3.
cite-note-3939. â Ein Lektor gehörte zum niederen Klerus, hatte aber die Option auf höhere kirchliche Ămter (âKarrieresprungbrettâ). Vgl. Peter Gemeinhardt: Geschichte des Christentums in der SpĂ€tantike. Mohr Siebeck, TĂŒbingen 2022, S. 327.
cite-note-4040. â Wolf-Dieter Hauschild: Basilius von Caesarea. In: Theologische RealenzyklopĂ€die (TRE). Band 5, de Gruyter, Berlin / New York 1980, ISBN 3-11-007739-6, S. 301â313. Hier S. 303.
cite-note-4141. â Philip Rousseau: Basil of Caesarea, Berkeley/Los Angeles/London 1994, S. 100.
cite-note-4242. â Volker Henning Drecoll: Die Entwicklung der TrinitĂ€tslehre des Basilius. Sein Weg vom Homöusianer zum NeonizĂ€aner, Göttingen 1996, S. 16â19.
cite-note-4343. â Wolf-Dieter Hauschild: Basilius von Caesarea. In: Theologische RealenzyklopĂ€die (TRE). Band 5, de Gruyter, Berlin / New York 1980, ISBN 3-11-007739-6, S. 301â313. Hier S. 303 f.
cite-note-4444. â Federico Fatti: An Extraordinary Bishop: Eusebius of Caesarea in Cappadocia. In: Johan Leemans et al. (Hrsg.): Episcopal Elections in Late Antiquity (= Arbeiten zur Kirchengeschichte 119). De Gruyter, Berlin/Boston 2011, S. 343â356, hier S. 346â353.
cite-note-4545. â Federico Fatti: An Extraordinary Bishop: Eusebius of Caesarea in Cappadocia. In: Johan Leemans et al. (Hrsg.): Episcopal Elections in Late Antiquity (= Arbeiten zur Kirchengeschichte 119). De Gruyter, Berlin/Boston 2011, S. 343â356, hier S. 346.
cite-note-4646. â Wolf-Dieter Hauschild: Basilius von Caesarea. In: Theologische RealenzyklopĂ€die (TRE). Band 5, de Gruyter, Berlin / New York 1980, ISBN 3-11-007739-6, S. 301â313. Hier S. 303. Ein Briefwechsel zwischen Basilius und Eupsychius ist unecht.
cite-note-4747. â Ernst Kirsten: Cappadocia. In: Reallexikon fĂŒr Antike und Christentum, Band 2. Hiersemann, Stuttgart 1954, Sp. 861â891, hier Sp. 885. Vgl. Basilius von Caesarea: Epistulae 100, 176, 252.
cite-note-4848. â Paul J. Fedwick: A Chronology of the Life and Works of Basil of Caesarea, Toronto 1981, S. 7.
cite-note-4949. â Paul J. Fedwick: A Chronology of the Life and Works of Basil of Caesarea, Toronto 1981, S. 8.
cite-note-5050. â Philip Rousseau: Basil of Caesarea, Berkeley/Los Angeles/London 1994, S. 102.
cite-note-5151. â Volker Henning Drecoll: Die Entwicklung der TrinitĂ€tslehre des Basilius. Sein Weg vom Homöusianer zum NeonizĂ€aner, Göttingen 1996, S. 333. Mit Drecoll wird im Folgenden angenommen, dass der dritte Hauptteil von Adversus Eunomium erst spĂ€ter, kurz nach 365, geschrieben wurde.
cite-note-5252. â Mark DelCogliano: Basil of Caesareaâs Anti-Eunomian Theory of Names: Christian Theology and Late-antique Philosophy in the Fourth Century Trinitarian Controversy, Leiden 2010, S. 261â266.
cite-note-5353. â Klaus Koschorke: Spuren der alten Liebe. Studien zum Kirchenbegriff des Basilius von Caesarea, Fribourg 1991, S. 104 f.
cite-note-5454. â Philip Rousseau: Basil of Caesarea, Berkeley/Los Angeles/London 1994, S. 133 f.
cite-note-5555. â Wolf-Dieter Hauschild: Basilius von Caesarea. In: Theologische RealenzyklopĂ€die (TRE). Band 5, de Gruyter, Berlin / New York 1980, ISBN 3-11-007739-6, S. 301â313. Hier S. 303 f.
cite-note-5656. â Noel Lenski: Failure of Empire. Valens and the Roman state in the fourth century A.D. University of California Press, Berkeley 2003, S. 243: âHis obstinate insistence on a Homoian state church and his consequent attempts to struggle against Nicene opponents turned him into the ferocious persecutor our sources love to hate.â
cite-note-5757. â Paul J. Fedwick: A Chronology of the Life and Works of Basil of Caesarea, Toronto 1981, S. 11.
cite-note-5858. â Philip Rousseau: Basil of Caesarea, Berkeley/Los Angeles/London 1994, S. 136. Vgl. Basilius von Caesarea: Homilia (9) quod Deus non est auctor malorum (= Nr. 336 nach der Bibliographie von Paul J. Fedwick, online), Homilia (8) dicta tempore famis et siccitatis (= Nr. 325, online) und (Homilia 6) In illud dictum evangelii secundum Lucam: Destruam horrea mea, et maiora aedificabo: itemque de avaritia (= Nr. 322, online).
cite-note-5959. â Philip Rousseau: Basil of Caesarea, Berkeley/Los Angeles/London 1994, S. 136 f. Vgl. Gregor von Nazianz: Oratio 43, 34â36.
cite-note-6060. â Hans von Campenhausen: Griechische KirchenvĂ€ter. FĂŒnfte Auflage. Kohlhammer, Stuttgart/Berlin/Köln/Mainz 1977, S. 92
cite-note-6161. â Philip Rousseau: Basil of Caesarea, Berkeley/Los Angeles/London 1994, S. 139 f. Gregor von Nazianz stellte diesen Zusammenhang allerdings nicht her. Zur Diskussion vgl. Daniel Caner: Not a Hospital but a Leprosarium: Basilâs Basilias and an Early Byzantine Concept of the Deserving Poor. In: Dumbarton Oaks Papers 72 (2018), S. 25â48, hier S. 34 f.
cite-note-6262. â Vgl. Gregor von Nazianz: Oratio 43,63.
cite-note-6363. â Die Einrichtung wird vor allem in englischer Fachliteratur hĂ€ufig als Basil(e)iados, bzw. Basil(e)iad, bezeichnet. In einer ErwĂ€hnung bei dem kirchlichen Historiker Sozomenos (ÎαÏÎčλΔÎčÎŹÎŽÎżÏ, ᜠÏÏÏÏáż¶Îœ áŒÏÏÎčΜ áŒÏÎčÏηΌÏÏαÏÎżÎœ ÎșαÏαγÏÎłÎčÎżÎœ) wurde der Genitiv als Nominativ missverstanden. Vgl. Daniel Caner: Not a Hospital but a Leprosarium: Basilâs Basilias and an Early Byzantine Concept of the Deserving Poor. In: Dumbarton Oaks Papers 72 (2018), S. 25â48, hier S. 25.
cite-note-6464. â Andreas MĂŒller: âAll das ist Zierde fĂŒr den Ort âŠâ. Das diakonisch-karitative GroĂprojekt des Basileios von Kaisareia, 2009, S. 457.
cite-note-6565. â Andreas MĂŒller: âAll das ist Zierde fĂŒr den Ort âŠâ. Das diakonisch-karitative GroĂprojekt des Basileios von Kaisareia, 2009, S. 453 f. Vgl. Basilius von Caesarea: Epistula 94.
cite-note-6666. â Andreas MĂŒller: âAll das ist Zierde fĂŒr den Ort âŠâ. Das diakonisch-karitative GroĂprojekt des Basileios von Kaisareia, 2009, S. 460â466.
cite-note-6767. â Andreas MĂŒller: âAll das ist Zierde fĂŒr den Ort âŠâ. Das diakonisch-karitative GroĂprojekt des Basileios von Kaisareia, 2009, S. 468.
cite-note-6868. â Daniel Caner versteht die Basileias insgesamt als Leprosorium. Vgl. ders., Not a Hospital but a Leprosarium: Basilâs Basilias and an Early Byzantine Concept of the Deserving Poor. In: Dumbarton Oaks Papers 72 (2018), S. 25â48.
cite-note-6969. â Andreas MĂŒller: âAll das ist Zierde fĂŒr den Ort âŠâ. Das diakonisch-karitative GroĂprojekt des Basileios von Kaisareia, 2009, S. 471 f.
cite-note-7070. â Andreas MĂŒller: âAll das ist Zierde fĂŒr den Ort âŠâ. Das diakonisch-karitative GroĂprojekt des Basileios von Kaisareia, 2009, S. 469.
cite-note-7171. â Peter Gemeinhardt: Geschichte des Christentums in der SpĂ€tantike. Mohr Siebeck, TĂŒbingen 2022, S. 221.
cite-note-7272. â Wolf-Dieter Hauschild: Basilius von Caesarea. In: Theologische RealenzyklopĂ€die (TRE). Band 5, de Gruyter, Berlin / New York 1980, ISBN 3-11-007739-6, S. 301â313. Hier S. 309: â⊠fĂŒr die er auĂer dem Besitztum der Gemeinde auch seinen persönlichen Reichtum voll einsetzen konnte.â Hans von Campenhausen vermutete, Basilius habe dieses GroĂprojekt âgewiĂ vorwiegend aus eigenen Mittelnâ finanziert. Vgl. ders., Griechische KirchenvĂ€ter. FĂŒnfte Auflage. Kohlhammer, Stuttgart/Berlin/Köln/Mainz 1977, S. 92.
cite-note-7373. â Andreas MĂŒller: âAll das ist Zierde fĂŒr den Ort âŠâ. Das diakonisch-karitative GroĂprojekt des Basileios von Kaisareia, 2009, S. 456.
cite-note-7474. â Rudolf Haensch: Römische Amtsinhaber als Vorbilder fĂŒr die Bischöfe des 4. Jahrhunderts? In: Lukas de Blois et al. (Hrsg.): The Representation and Perception of Roman Imperial Power: Proceedings of the Third Workshop of the International Network Impact of Empire (Roman Empire, c. 200 B.C. - A.D. 476), Rome, March 20-23, 2002. Brill, Leiden 2003, S. 117â136, hier S. 130. (Open Access)
cite-note-7575. â Wolf-Dieter Hauschild: Basilius von Caesarea. In: Theologische RealenzyklopĂ€die (TRE). Band 5, de Gruyter, Berlin / New York 1980, ISBN 3-11-007739-6, S. 301â313. Hier S. 304.
cite-note-7676. â Volker Henning Drecoll: Die Entwicklung der TrinitĂ€tslehre des Basilius. Sein Weg vom Homöusianer zum NeonizĂ€aner, Göttingen 1996, S. 197.
cite-note-cappadocia887-7777. â Ernst Kirsten: Cappadocia. In: Reallexikon fĂŒr Antike und Christentum, Band 2. Hiersemann, Stuttgart 1954, Sp. 861â891, hier Sp. 887.
cite-note-7878. â Ernst Kirsten: Cappadocia. In: Reallexikon fĂŒr Antike und Christentum, Band 2. Hiersemann, Stuttgart 1954, Sp. 861â891, hier Sp. 867.
cite-note-7979. â Wolf-Dieter Hauschild: Basilius von Caesarea. In: Theologische RealenzyklopĂ€die (TRE). Band 5, de Gruyter, Berlin / New York 1980, ISBN 3-11-007739-6, S. 301â313. Hier S. 305.
cite-note-8080. â Andrea Sterk: Renouncing the World yet Leading the Church. The Monk-Bishop in Late Antiquity, Cambridge u. a. 2004, S. 80.
cite-note-8181. â Wolf-Dieter Hauschild: Basilius von Caesarea. In: Theologische RealenzyklopĂ€die (TRE). Band 5, de Gruyter, Berlin / New York 1980, ISBN 3-11-007739-6, S. 301â313. Hier S. 305.
cite-note-8282. â Andrea Sterk: Renouncing the World yet Leading the Church. The Monk-Bishop in Late Antiquity, Cambridge u. a. 2004, S. 68 f.
cite-note-8383. â Basilius von Caesarea: Epistula 28 (online). Vgl. fĂŒr dieses Zitat als Ausdruck von Basiliusâ AmtsverstĂ€ndnis: Hans von Campenhausen: Griechische KirchenvĂ€ter. FĂŒnfte Auflage. Kohlhammer, Stuttgart/Berlin/Köln/Mainz 1977, S. 99 f.
cite-note-8484. â Philip Rousseau: Basil of Caesarea, Berkeley/Los Angeles/London 1994, S. 351.
cite-note-8585. â Philip Rousseau: Basil of Caesarea, Berkeley/Los Angeles/London 1994, S. 352 f.
cite-note-861. Plateforme ouverte du patrimoine: Ăglise paroissiale Saint-Basile; VerriĂšre: saint Basile devant Valens ? (baie 7)
cite-note-8787. â Noel Lenski: Failure of Empire. Valens and the Roman state in the fourth century A.D. University of California Press, Berkeley 2003, S. 253â255.
cite-note-8888. â Volker Henning Drecoll: Die Entwicklung der TrinitĂ€tslehre des Basilius. Sein Weg vom Homöusianer zum NeonizĂ€aner, Göttingen 1996, S. 335.
cite-note-8989. â Peter Gemeinhardt: Geschichte des Christentums in der SpĂ€tantike. Mohr Siebeck, TĂŒbingen 2022, S. 278 f.
cite-note-9090. â Volker Henning Drecoll: Die Entwicklung der TrinitĂ€tslehre des Basilius. Sein Weg vom Homöusianer zum NeonizĂ€aner, Göttingen 1996, S. 132â138 und 142 f.
cite-note-9191. â Volker Henning Drecoll: Die Entwicklung der TrinitĂ€tslehre des Basilius. Sein Weg vom Homöusianer zum NeonizĂ€aner, Göttingen 1996, S. 199 f.
cite-note-9292. â Volker Henning Drecoll: Die Entwicklung der TrinitĂ€tslehre des Basilius. Sein Weg vom Homöusianer zum NeonizĂ€aner, Göttingen 1996, S. 199â208.
cite-note-9393. â Volker Henning Drecoll: Die Entwicklung der TrinitĂ€tslehre des Basilius. Sein Weg vom Homöusianer zum NeonizĂ€aner, Göttingen 1996, S. 337.
cite-note-9494. â Wolf-Dieter Hauschild: Basilius von Caesarea. In: Theologische RealenzyklopĂ€die (TRE). Band 5, de Gruyter, Berlin / New York 1980, ISBN 3-11-007739-6, S. 301â313. Hier S. 306.
cite-note-9595. â Volker Henning Drecoll: Die Entwicklung der TrinitĂ€tslehre des Basilius. Sein Weg vom Homöusianer zum NeonizĂ€aner, Göttingen 1996, S. 199â208. Vgl. Basilius von Caesarea: Epistula 226.
cite-note-9696. â Volker Henning Drecoll: Die Entwicklung der TrinitĂ€tslehre des Basilius. Sein Weg vom Homöusianer zum NeonizĂ€aner, Göttingen 1996, S. 338 f.
cite-note-9797. â Volker Henning Drecoll: Die Entwicklung der TrinitĂ€tslehre des Basilius. Sein Weg vom Homöusianer zum NeonizĂ€aner, Göttingen 1996, S. 338.
cite-note-9898. â John Joseph Witty: Reading Basil of Caesareaâs On the Holy Spirit as Apology. Reassessing the Influence of Eustathius of Sebaste on the Treatise. In: Vigiliae Christianae 76 (2022), S. 1â22, hier S. 22. (Open Access)
cite-note-9999. â Volker Henning Drecoll: Die Entwicklung der TrinitĂ€tslehre des Basilius. Sein Weg vom Homöusianer zum NeonizĂ€aner, Göttingen 1996, S. 339.
cite-note-100100. â Wolf-Dieter Hauschild: Basilius von CĂ€sarea und das Problem der Kircheneinheit, Paderborn/MĂŒnchen/Wien/ZĂŒrich 2004, S. 201 f.
cite-note-101101. â Franz DĂŒnzl: Kleine Geschichte des trinitarischen Dogmas in der Alten Kirche. Neuausgabe. Herder, Freiburg/Basel/Wien 2011, S. 121.
cite-note-102102. â Wolf-Dieter Hauschild: Basilius von CĂ€sarea und das Problem der Kircheneinheit, Paderborn/MĂŒnchen/Wien/ZĂŒrich 2004, S. 202â205.
cite-note-103103. â Wolf-Dieter Hauschild: Basilius von Caesarea. In: Theologische RealenzyklopĂ€die (TRE). Band 5, de Gruyter, Berlin / New York 1980, ISBN 3-11-007739-6, S. 301â313. Hier S. 306.
cite-note-104104. â Wolf-Dieter Hauschild: Basilius von CĂ€sarea und das Problem der Kircheneinheit, Paderborn/MĂŒnchen/Wien/ZĂŒrich 2004, S. 206.
cite-note-105105. â Wolf-Dieter Hauschild: Basilius von CĂ€sarea und das Problem der Kircheneinheit, Paderborn/MĂŒnchen/Wien/ZĂŒrich 2004, S. 207 f.
cite-note-106106. â Noel Lenski: Failure of Empire. Valens and the Roman state in the fourth century A.D. University of California Press, Berkeley 2003, S. 259.
cite-note-107107. â Vgl. Noel Lenski: Failure of Empire. Valens and the Roman state in the fourth century A.D. University of California Press, Berkeley 2003, S. 213: âMany fourth-century emperors attacked religious dissenters, but very few suffered a catastrophic fate like Valensâs to prove, in the eyes of contemporaries, that they had provoked the wrath of the divine.â
cite-note-108108. â Noel Lenski: Failure of Empire. Valens and the Roman state in the fourth century A.D. University of California Press, Berkeley 2003, S. 262.
cite-note-109109. â So beispielsweise Hans von Campenhausen: Griechische KirchenvĂ€ter. FĂŒnfte Auflage. Kohlhammer, Stuttgart/Berlin/Köln/Mainz 1977, S. 97.
cite-note-110110. â Vgl. Volker Henning Drecoll: An welcher Krankheit litt Basilius? In: Jahrbuch fĂŒr Antike und Christentum 40 (1997), S. 147â157.
cite-note-111111. â Karl Suso Frank: Basilius von Caesarea â Mönchsregeln. 2., aktualisierte Auflage 2010. EOS, St. Ottilien 2010, S. 45.
cite-note-112112. â Hier referiert nach: Karl Suso Frank: Basilius von Caesarea â Mönchsregeln. 2., aktualisierte Auflage 2010. EOS, St. Ottilien 2010, S. 47 f. Vgl. Jean Gribomont: Histoire du texte des ascĂ©tiques de Saint Basile, Louvain 1953.
cite-note-113113. â Karl Suso Frank: Basilius von Caesarea â Mönchsregeln. 2., aktualisierte Auflage 2010. EOS, St. Ottilien 2010, S. 54.
cite-note-louth94-114114. â Andrew Louth: On Being a Christian in Late Antiquity: St Basil the Great between the Desert and the City, Leiden 2015, S. 94.
cite-note-115115. â Klaus Koschorke: Spuren der alten Liebe. Studien zum Kirchenbegriff des Basilius von Caesarea, Fribourg 1991, S. 55.
cite-note-116116. â LĂ€ngere Regeln, 7. Frage.
cite-note-117117. â LĂ€ngere Regeln, 6. Frage. Diese Trennung erscheint in der ersten Rezension als ânĂŒtzlichâ, in der zweiten als unabdingbar. Vgl. Klaus Koschorke: Spuren der alten Liebe. Studien zum Kirchenbegriff des Basilius von Caesarea, Fribourg 1991, S. 73.
cite-note-118118. â LĂ€ngere Regeln, 10. bis 12. Frage.
cite-note-119119. â LĂ€ngere Regeln, 14. Frage. Die Regel des Pachomius und die Regula Benedicti erlauben dagegen eine RĂŒckkehr.
cite-note-120120. â LĂ€ngere Regeln, 33. Frage; KĂŒrzere Regeln, 108. bis 111. Frage.
cite-note-121121. â LĂ€ngere Regeln, 22. Frage.
cite-note-122122. â KĂŒrzere Regeln, 210. Frage. Vgl. Karl Suso Frank: Basilius von Caesarea â Mönchsregeln. 2., aktualisierte Auflage 2010. EOS, St. Ottilien 2010, S. 358.
cite-note-123123. â LĂ€ngere Regeln, 19. Frage. Ăbersetzung: Karl Suso Frank: Basilius von Caesarea â Mönchsregeln. 2., aktualisierte Auflage 2010. EOS, St. Ottilien 2010, S. 146.
cite-note-124124. â KĂŒrzere Regeln, 180. Frage. Vgl. Karl Suso Frank: Basilius von Caesarea â Mönchsregeln. 2., aktualisierte Auflage 2010. EOS, St. Ottilien 2010, S. 341.
cite-note-125125. â Michael VollstĂ€dt: MuĂe und Kontemplation im östlichen Mönchtum. Eine Studie zu Basilius von Caesarea und Gregor von Nyssa, Freiburg/Basel/Wien 2018, S. 133â142. Vgl. LĂ€ngere Regeln, 37.â42. Frage.
cite-note-126126. â Klaus Koschorke: Spuren der alten Liebe. Studien zum Kirchenbegriff des Basilius von Caesarea, Fribourg 1991, S. 79 f.
cite-note-1272. Nr. 322 nach der Bibliographie von Paul J. Fedwick (online).
cite-note-128128. â Klaus Koschorke: Spuren der alten Liebe. Studien zum Kirchenbegriff des Basilius von Caesarea, Fribourg 1991, S. 84.
cite-note-129129. â Klaus Koschorke: Spuren der alten Liebe. Studien zum Kirchenbegriff des Basilius von Caesarea, Fribourg 1991, S. 91 f.
cite-note-130130. â Homilien ĂŒber das Hexaemeron 4,7 (online).
cite-note-131131. â Homilien ĂŒber das Hexaemeron 6,11 (online).
cite-note-132132. â Hermann Josef Sieben: SchlĂŒssel zum Psalter. Sechzehn KirchenvĂ€tereinfĂŒhrungen von Hippolyt bis Cassiodor. Schöningh, Paderborn u. a. 2011, S. 89â93.
cite-note-133133. â Martin Mayerhofer: Die Erziehung des Menschen: Untersuchungen zu einem Leitmotiv im Wirken von Basilius von CĂ€sarea, Fribourg 2013, S. 144.
cite-note-1343. (online)
cite-note-135135. â Martin Mayerhofer: Die Erziehung des Menschen: Untersuchungen zu einem Leitmotiv im Wirken von Basilius von CĂ€sarea, Fribourg 2013, S. 145â151.
cite-note-136136. â Susanna Elm: A Programmatic Life: Gregory of Nazianzus' âOrationsâ 42 and 43 and the Constantinopolitan Elites. In: Arethusa 33 (2000), S. 411â427, besonders S. 421â423.
cite-note-137137. â Peter Gemeinhardt: Geschichte des Christentums in der SpĂ€tantike. Mohr Siebeck, TĂŒbingen 2022, S. 461. Vgl. Basilius von Caesarea: De Spiritu sancto 18,45 und 22,64.
cite-note-138138. â Georg Holzherr: Die Benediktsregel. Eine Anleitung zu christlichem Leben. 4., ĂŒberarbeitete Auflage. Benziger, ZĂŒrich 2000, S. 14.
cite-note-139139. â Wolf-Dieter Hauschild: Basilius von Caesarea. In: Theologische RealenzyklopĂ€die (TRE). Band 5, de Gruyter, Berlin / New York 1980, ISBN 3-11-007739-6, S. 301â313. Hier S. 311.
cite-note-140140. â Horst-Peter Wolff: Basileios. In: Horst-Peter Wolff (Hrsg.): Biographisches Lexikon zur Pflegegeschichte, Ullstein Mosby, 1997, ISBN 3-86126-628-8. S. 13, unter Bezugnahme auf âNova Acta Leopoldina Nr. 180â, S. 213.
cite-note-141141. â Karl Christian Felmy: Basilius-Liturgie. In: Religion in Geschichte und Gegenwart (RGG). 4. Auflage. Band 1, Mohr-Siebeck, TĂŒbingen 1998, Sp. 1155â1156. Vgl. Hieronymus Engberding: Das eucharistische Hochgebet der Basileiosliturgie. Textgeschichtliche Untersuchungen und kritische Ausgabe (= Theologie des christlichen Ostens 1). Aschendorff, MĂŒnster 1931; Bernard Capelle: Les liturgies «basiliennes» et saint Basile. In: Jean Doresse, Emmanuel Lanne: Un TĂ©moin archaĂŻque de la liturgie copte de S. Basile, Louvain 1960 (als Anhang).
cite-note-142142. â Volker Honemann: In: Burghart Wachinger u. a. (Hrsg.): Die deutsche Literatur des Mittelalters. Verfasserlexikon. 2., völlig neubearbeitete Auflage, Band 1: âA solis ortus cardineâ - Colmarer Dominikanerchronist. De Gruyter, Berlin/New York 1978, ISBN 3-11-007264-5, Sp. 626 f.
cite-note-143143. â Regina Toepfer: PĂ€dagogik, Polemik, ParĂ€nese. Zur deutschen Rezeption des Basilius Magnus im Humanismus und in der Reformationszeit, TĂŒbingen 2007, S. 29 f.
cite-note-144144. â Regina Toepfer: PĂ€dagogik, Polemik, ParĂ€nese. Zur deutschen Rezeption des Basilius Magnus im Humanismus und in der Reformationszeit, TĂŒbingen 2007, S. 5.
cite-note-145145. â Regina Toepfer: PĂ€dagogik, Polemik, ParĂ€nese. Zur deutschen Rezeption des Basilius Magnus im Humanismus und in der Reformationszeit, TĂŒbingen 2007, S. 33.
cite-note-146146. â Regina Toepfer: PĂ€dagogik, Polemik, ParĂ€nese. Zur deutschen Rezeption des Basilius Magnus im Humanismus und in der Reformationszeit, TĂŒbingen 2007, S. 60â63 und 69.
cite-note-147147. â Regina Toepfer: PĂ€dagogik, Polemik, ParĂ€nese. Zur deutschen Rezeption des Basilius Magnus im Humanismus und in der Reformationszeit, TĂŒbingen 2007, S. 439â441. Vgl. S. 77: Der Druckort war im MĂŒnchener Index von 1566 ausschlaggebend dafĂŒr, ob ein Basilius-Druck von Mitgliedern der Römisch-katholischen Kirche genutzt werden durfte. Erlaubt waren nur in âMĂŒnchen, Ingolstadt, Dillingen, Mainz, Köln, Freiburg i.Br., Innsbruck, Paris, Lyon, Venedig, Rom, Florenz, Bologna, Antwerpen und Löwen sowie in Spanienâ erschienene Drucke; sie machten zusammen unter 20 Prozent des vorhandenen Angebots aus.
cite-note-148148. â Regina Toepfer: PĂ€dagogik, Polemik, ParĂ€nese. Zur deutschen Rezeption des Basilius Magnus im Humanismus und in der Reformationszeit, TĂŒbingen 2007, S. 442.
cite-note-149149. â Digitalisat von Helfensteins Werken des Hl. Basilius, 1591.
cite-note-150150. â Regina Toepfer: PĂ€dagogik, Polemik, ParĂ€nese. Zur deutschen Rezeption des Basilius Magnus im Humanismus und in der Reformationszeit, TĂŒbingen 2007, S. 400.
cite-note-151151. â Regina Toepfer: PĂ€dagogik, Polemik, ParĂ€nese. Zur deutschen Rezeption des Basilius Magnus im Humanismus und in der Reformationszeit, TĂŒbingen 2007, S. 414.
cite-note-152152. â Heribert Smolinsky: Kirchenlehrer, Kirchenlehrerin. In: Walter Kasper (Hrsg.): Lexikon fĂŒr Theologie und Kirche. 3. Auflage. Band 6. Herder, Freiburg im Breisgau 1997, Sp. 21.
cite-note-153153. â Irena Backus: Calvin und die KirchenvĂ€ter. In: Herman J. Selderhuis (Hrsg.): Calvin Handbuch. Mohr Siebeck, TĂŒbingen 2008, S. 126â137.
cite-note-154154. â Johannes Calvin: Institutio Christianae Religionis 1.14.20.
cite-note-155155. â Susan E. Schreiner: Schöpfung. In: Herman J. Selderhuis (Hrsg.): Calvin Handbuch. Mohr Siebeck, TĂŒbingen 2008, S. 262â270.
cite-note-156156. â Hiltgart L. Keller: Reclams Lexikon der Heiligen und der biblischen Gestalten â Legende und Darstellung in der bildenden Kunst. Stuttgart 1968, S. 639; David Farmer: Basil the Great. In: The Oxford Dictionary of Saints. Online-Edition von 2011.
cite-note-157157. â Lesser Festivals. The Church of England, 2008, abgerufen am 30. November 2024 (englisch).
cite-note-158158. â Wolf-Dieter Hauschild: Basilius von Caesarea. In: Theologische RealenzyklopĂ€die (TRE). Band 5, de Gruyter, Berlin / New York 1980, ISBN 3-11-007739-6, S. 301â313. Hier S. 311 f.
cite-note-159159. â AndrĂ© Schnyder: Teufelspakt und Fritz Wagner: Basilius der GroĂe, Hl. In: EnzyklopĂ€die des MĂ€rchens.
cite-note-160160. â Wilma Fitzgerald: Notes on the Iconography of Saint Basil the Great, Toronto 1981, S. 534.
cite-note-161161. â Konstantin Nikolakopoulos: EinfĂŒhrung in die Person des Hl. Basileios des GroĂen. (PDF; 113 KB) In: sudetendeutsche-akademie.eu. Abgerufen am 19. November 2023.